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    Grenzen des Veganismus?

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    Grenzen des Veganismus?

    Beitrag  Popeye am Fr Okt 22, 2010 10:06 pm

    Earth schrieb:Und selbst wenn vegane Ernährung gesundtheitliche Probleme mir bereiten würde,
    würde ich nie wieder zu der widerlichen Tierkadaverkost zurückkehren,
    lieber gehe ich dann drauf,denn mein damaliger Entschluss vegan zu leben
    entstand aus rein ethischen Motiven,alles andere wäre Verrat an Bruder Tier!

    Da wäre ich nicht so radikal, denn es gibt genug Fleischesser, die dir jetzt sagen würden: "Dann nimm dir doch einfach das Leben!"! Ich hatte schon mehr als genug solche Diskussionen mit Speziesisten. Ich bin der Meinung, dass der Sinn des Veganismus darin besteht, das Leiden der Tiere zu reduzieren, ohne sich selbst dabei zu schaden, sonst müsste man sich ja tatsächlich umbringen, denn selbst die rein pflanzliche Kost ist quasi unvegan, weil unzählige Insekten, Feldmäuse, Ratten und sogar solche Großtiere wie Rehe getötet werden, damit wir unsere veganen Lebensmittel essen können. Computer, Internet, Kino, Musik, Konzerte und sogar Sport sind unvegan, wenn man eine so radikale Einstellung zum Veganismus hat.
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    FALSCH...

    Beitrag  Gast am So Okt 24, 2010 3:24 am

    [quote="Popeye"]
    Earth schrieb: denn es gibt genug Fleischesser, die dir jetzt sagen würden: "Dann nimm dir doch einfach das Leben!"! .

    Hallo Popeye.

    Warum sollte ich? Es gibt doch keinen Handlungsbedarf.Mir scheint du hast mein Posting echt nicht richtig verstanden.
    Außerdem:Solange in meinen Fäusten noch genug Power ist einen Tiermörder bei Bedarf niederzustrecken,wäre Suizid
    kontraproduktiv im Sinne der Tiere.Denk mal drüber nach...

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    Re: Grenzen des Veganismus?

    Beitrag  Popeye am So Okt 24, 2010 6:25 am

    Earth schrieb:Hallo Popeye.

    Warum sollte ich? Es gibt doch keinen Handlungsbedarf.Mir scheint du hast mein Posting echt nicht richtig verstanden.
    Außerdem:Solange in meinen Fäusten noch genug Power ist einen Tiermörder bei Bedarf niederzustrecken,wäre Suizid
    kontraproduktiv im Sinne der Tiere.Denk mal drüber nach...

    Es geht um deine Logik und um die Aussage, dass du lieber draufgehen würdest, als "zu der widerlichen Tierkadaverkost zurückzukehren", weil es in diesem Fall "Verrat an Bruder Tier" wäre. Dir ist aber schon klar, dass Veganer auch Mörder sind? Ich meine, du kannst doch locker auf alle Geschenke der Zivilisation verzichten und irgendwo in Afrika auf einem Baum leben, aber selbst dann würdest du viele Insekten aus Versehen beim Laufen töten. Wo ist dann die Grenze des Veganismus und vor allem was ist der Sinn der ganzen Sache? Denk drüber nach! Mir ist schon klar, dass Veganismus ethischer als Vegetarismus und Mischkost ist, aber irgendwo muss ja die Grenze sein. Ich finde, die eine Grenze ist z.B. die Gesundheit. Man sollte das Leiden der Tiere reduzieren, solange man nicht sich selbst schadet. Wenn du dann aber behauptest, dass deine Gesundheit für dich keine Grenze deiner Liebe zu Tieren ist, dann verstehe ich nicht, was für dich der Sinn des Veganismus ist. Auch wenn das völlig absurd klingt, würde es, deiner Logik nach, viel mehr Sinn machen, sich auf der Stelle einfach umzubringen, denn in diesem Fall würdest du viel mehr Tiere retten, als du sie jemals befreien kannst, wenn du weiter lebst! An deiner Stelle wäre ich nicht so radikal!
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    nach 20 Jahren..

    Beitrag  Gast am So Okt 24, 2010 6:49 pm



    Nach 20 Jahren Aktivsein für Tierrechte,mit allem Grauen und den unvorstellbarsten
    Konfrontationen mit dem erbärmlichen Unrecht an Mitlebewesen,wist du das aber zwangsläufig.
    Du bist noch relativ jung,in der Phase in der du dich zur Zeit bewegst war ich auch mal.
    Du wirst die Veränderung in dir spüren,es sei denn,du hälst dich weitgehend aus der ganzen
    Scheisse raus,ich habe es nie getan,sondern gehe den unbequemen Weg,ich trenn schon lange nicht mehr.
    Deine Argumente sind nicht falsch aber auch nicht richtig.

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    Re: Grenzen des Veganismus?

    Beitrag  Popeye am Mo Okt 25, 2010 2:46 am

    Earth schrieb:
    Nach 20 Jahren Aktivsein für Tierrechte,mit allem Grauen und den unvorstellbarsten
    Konfrontationen mit dem erbärmlichen Unrecht an Mitlebewesen,wist du das aber zwangsläufig.
    Du bist noch relativ jung,in der Phase in der du dich zur Zeit bewegst war ich auch mal.
    Du wirst die Veränderung in dir spüren,es sei denn,du hälst dich weitgehend aus der ganzen
    Scheisse raus,ich habe es nie getan,sondern gehe den unbequemen Weg,ich trenn schon lange nicht mehr.
    Deine Argumente sind nicht falsch aber auch nicht richtig.

    Blablabla. Mir ging's nur um deine radikale Aussage. Wenn du deine Gesundheit nicht als eine Grenze des Veganismus betrachtest, dann wäre es für dich viel logischer, dir das Leben zu nehmen, denn in diesem Fall würdest du auf einmal viel mehr Tiere retten, als du jemals befreien kannst, es sei denn, du hast irgendwelche andere Grenzen, die du allerdings nicht erwähnst. So eine Grenze könnte z.B. der Tod sein. In dem Fall wäre es aber logischer für dich, z.B. nach Afrika umzuziehen und da mit den ganzen Affen auf Bäumen zu leben, dann würdest du das Leiden der anderen Tiere so reduzieren, dass du zwar viele Nachteile hast, eventuell sogar krank bist, aber halt noch nicht tot.
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    Wissen braucht Zeit..

    Beitrag  Gast am Mo Okt 25, 2010 4:12 am

    Popeye schrieb:
    Earth schrieb:
    Nach 20 Jahren Aktivsein für Tierrechte,mit allem Grauen und den unvorstellbarsten
    Konfrontationen mit dem erbärmlichen Unrecht an Mitlebewesen,wist du das aber zwangsläufig.
    Du bist noch relativ jung,in der Phase in der du dich zur Zeit bewegst war ich auch mal.
    Du wirst die Veränderung in dir spüren,es sei denn,du hälst dich weitgehend aus der ganzen
    Scheisse raus,ich habe es nie getan,sondern gehe den unbequemen Weg,ich trenn schon lange nicht mehr.
    Deine Argumente sind nicht falsch aber auch nicht richtig.

    Blablabla. Mir ging's nur um deine radikale Aussage. Wenn du deine Gesundheit nicht als eine Grenze des Veganismus betrachtest, dann wäre es für dich viel logischer, dir das Leben zu nehmen, denn in diesem Fall würdest du auf einmal viel mehr Tiere retten, als du jemals befreien kannst, es sei denn, du hast irgendwelche andere Grenzen, die du allerdings nicht erwähnst. So eine Grenze könnte z.B. der Tod sein. In dem Fall wäre es aber logischer für dich, z.B. nach Afrika umzuziehen und da mit den ganzen Affen auf Bäumen zu leben, dann würdest du das Leiden der anderen Tiere so reduzieren, dass du zwar viele Nachteile hast, eventuell sogar krank bist, aber halt noch nicht tot.



    ..und von dieser scheinst du noch sehr viel zu benötigen,
    Thema ist für mich erledigt,wird zu albern,hirnlos und zu primitiv
    Arbeite an dir!
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    Re: Grenzen des Veganismus?

    Beitrag  Popeye am Mo Okt 25, 2010 4:25 am

    Earth schrieb:..und von dieser scheinst du noch sehr viel zu benötigen,
    Thema ist für mich erledigt,wird zu albern,hirnlos und zu primitiv
    Arbeite an dir!

    Denk du lieber gut darüber nach, was für dich der Sinn des Veganismus ist und wo du deine Grenzen siehst und warum, sonst wird's sehr peinlich in Diskussionen mit Speziesisten! Selbst wenn wir alle in einer veganen Gesellschaft leben würden, in der aber alle so eine radikale Einstellung zum Veganismus hätten, wären Kino, Konzerte, Festivals, Computer, Internet und sogar Leistungssport einfach unvegan und somit verboten, weil diese Sachen eigentlich nicht lebensnotwendig sind!
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    Re: Grenzen des Veganismus?

    Beitrag  Goldfield am Mo Okt 25, 2010 10:22 am

    was ist denn an konzerten und leistungssport unvegan?
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    Re: Grenzen des Veganismus?

    Beitrag  Sitho am Mo Okt 25, 2010 10:48 am

    @Popeye
    Ich schliess mich nach jahrelanger Tierrechtsarbeit auf der Strasse, Earth Meinung an.
    Vorm PC Brain-Jogging zu betreiben ist eine Sache, auf der Strasse, oder wo auch immer Tr-Arbeit ( wie Earth )zu leisten, eine andere:
    Solche Diskussionen wie mit dir sind reine Zeitverschendung, dafür gibt es viel wichtigeres zu tun und damit auch für mich aus und basta.
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    Re: Grenzen des Veganismus?

    Beitrag  Popeye am Di Okt 26, 2010 4:11 am

    @Goldfield: Mal eine Gegenfrage: was ist für dich vegan? Hoffentlich muss ich dir nicht erzählen, wie viele Tiere (Insekten, Feldmäuse, Ratten, Maulswürfe und sogar solche Großtiere wie Rehe) getötet werden, damit du deine veganen Lebensmittel essen kannst! Das ist jetzt kein Vorwurf! Mir ist schon klar, dass wegen einem Mischköstler oder einem Vegetarier wesentlich mehr Tiere getötet werden, aber mir ging's nur um diese radikale Einstellung zum Veganismus.

    @Sitho: was hat diese Information mit dem Thema des Threads zu tun? scratch
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    Re: Grenzen des Veganismus?

    Beitrag  phil am Di Okt 26, 2010 5:46 am

    Popeye schrieb:
    Earth schrieb:
    Nach 20 Jahren Aktivsein für Tierrechte,mit allem Grauen und den unvorstellbarsten
    Konfrontationen mit dem erbärmlichen Unrecht an Mitlebewesen,wist du das aber zwangsläufig.
    Du bist noch relativ jung,in der Phase in der du dich zur Zeit bewegst war ich auch mal.
    Du wirst die Veränderung in dir spüren,es sei denn,du hälst dich weitgehend aus der ganzen
    Scheisse raus,ich habe es nie getan,sondern gehe den unbequemen Weg,ich trenn schon lange nicht mehr.
    Deine Argumente sind nicht falsch aber auch nicht richtig.

    Blablabla. Mir ging's nur um deine radikale Aussage. Wenn du deine Gesundheit nicht als eine Grenze des Veganismus betrachtest, dann wäre es für dich viel logischer, dir das Leben zu nehmen, denn in diesem Fall würdest du auf einmal viel mehr Tiere retten, als du jemals befreien kannst, es sei denn, du hast irgendwelche andere Grenzen, die du allerdings nicht erwähnst. So eine Grenze könnte z.B. der Tod sein. In dem Fall wäre es aber logischer für dich, z.B. nach Afrika umzuziehen und da mit den ganzen Affen auf Bäumen zu leben, dann würdest du das Leiden der anderen Tiere so reduzieren, dass du zwar viele Nachteile hast, eventuell sogar krank bist, aber halt noch nicht tot.
    Mensch, was laberst du für einen Käse. Das Ziel eines Veganers sollte nicht sein, die letzten 2% seines Veganismus zu perfektionieren, sondern andere Leute zu missionieren. Wenn man in seinem Leben nur einen anderen Menschen vegetarisiert, hat man schon viel, viel mehr erreicht als man mit noch so viel nachdenken darüber, wo man selbst noch ein kleines bisschen veganer leben könnte, erreichen kann.

    Wenn ich mit Leuten essen gehe, frage ich nicht nach, ob in der Tomatensoße Milch drin ist. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil ich nicht den Eindruck erwecken will, dass meine Ernährungsform schwierig, lästig ist.
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    Re: Grenzen des Veganismus?

    Beitrag  Goldfield am Di Okt 26, 2010 7:02 am

    @Goldfield: Mal eine Gegenfrage: was ist für dich vegan? Hoffentlich muss ich dir nicht erzählen, wie viele Tiere (Insekten, Feldmäuse, Ratten, Maulswürfe und sogar solche Großtiere wie Rehe) getötet werden, damit du deine veganen Lebensmittel essen kannst! Das ist jetzt kein Vorwurf! Mir ist schon klar, dass wegen einem Mischköstler oder einem Vegetarier wesentlich mehr Tiere getötet werden, aber mir ging's nur um diese radikale Einstellung zum Veganismus.

    mir ist schon klar, was du damit sagen willst, aber das beantwortet nicht meine frage.

    was ist denn an konzerten und leistungssport unvegan?
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    Re: Grenzen des Veganismus?

    Beitrag  Nico am Di Okt 26, 2010 7:12 am

    phil schrieb:Mensch, was laberst du für einen Käse. Das Ziel eines Veganers sollte nicht sein, die letzten 2% seines Veganismus zu perfektionieren, sondern andere Leute zu missionieren. Wenn man in seinem Leben nur einen anderen Menschen vegetarisiert, hat man schon viel, viel mehr erreicht als man mit noch so viel nachdenken darüber, wo man selbst noch ein kleines bisschen veganer leben könnte, erreichen kann.

    Wenn ich mit Leuten essen gehe, frage ich nicht nach, ob in der Tomatensoße Milch drin ist. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil ich nicht den Eindruck erwecken will, dass meine Ernährungsform schwierig, lästig ist.
    phil, wenn du genau liest wirst du merken das deine Argumentation mit der von Popeye einhergeht.
    Er erwähnte bereits das es kein Vorwurf sein soll.

    Missionieren verwendet man für die Verbreitung des Christentum und halte ich damit für einen absolut für den unpassenden Begriff.
    Man vermindert natürlich mehr Tierleid wenn man jemanden dazu bringt auf vegane Ernährung umzuspringen als wenn man einen Ketchup ablehnt der mit Tierkohle gefiltertem Zucker enthält.
    Man sollte auf jeden Fall ein Bewusstsein für Veganismus schaffen. Was sehr hart ist in einer Welt die durchzogen ist von selbstsüchtigen Hedonisten die nicht einmal Fairtrade Schokolade kaufen möchten. Earth hatte mal eine Musterdiskussion gepostet(hab den Link leider nicht mehr), dort wird ein Omni mit Argumenten geradezu in die Ecke gedrängt,Fleisch essen aufgeben möchte er trotzdem nicht. Ein Großteil der Jugendlichen möchten nicht einmal auf so eine Diskussion eingehen, sie werden stattdessen laut und beleidigend,sogar bei dem geringsten Anlass oder auch ohne.
    Ich wäre sehr interessiert was das auf psychologischer Ebene bedeutet, denn ich weiß es ehrlich nicht.
    Woher kommt diese krasse Ablehnung oder gar Hass?
    Ich glaube kaum das Militanz zu etwas führt, außer noch mehr Vorurteile und Hass zu schüren.

    Radikal ist für mich ein Wort das meiner Meinung nach ungerechter Weise negativ besetzt ist. Es wird meistens mit den Wörtern extemistisch und militant in den Assoziationstopf geworfen,mit einer Prise Fundamentalismus abgeschmeckt, umgerührt und dann Tierrechtlern oder Vertretern bestimmter politischer Strömungen an den Kopf geworfen.
    Ich habe bereits einmal eine Argumentation gehört die etwa so lautete "Vegan ist radikal und ich lehne alles ab was radikal ist".
    Lyncht mich nicht,weil ich absolut keine Ahnung habe wo, wann und von wem ich das gehört habe.

    Es geht hier allerdings wie darum weit man überhaupt vegan leben kann.
    Kommen wir zurück zu Lebensmitteln.
    Das ich nicht ignorieren möchte, das manche Brote oder Brötchen Schmalz als Zutat enthalten, veranlasst bei mir eher der Ekel;über das Palmfett in meiner Erdnussbutter rege ich mich nicht auf, allerdings würde ich persönlich sie auch nicht kaufen und auch keinen veranlassen wollen sie für mich zu kaufen.
    Milch geht meiner Meinung nach gar nicht, ich zieh mir auch keine Milchschokolade rein wenn sie mir angeboten wird. Da tu ich lieber auf bescheiden.
    Aber dazu haben wir ja auch einen extra Thread.
    Nur wenn man annimmt, das es nicht gerechtfertig ist bereits geringe Mengen unveganer Produkte oder unfair gehandelten wissentlich zu verzehren, wie weit geht Veganismus dann?

    Wenn Fleisch essentiell wäre, würde sich Frage ob es gerechtfertig wäre dafür zu töten wahrscheinlich gar nicht aufkommen.
    Aber dem ist nunmal nicht so.



    was ist denn an konzerten und leistungssport unvegan?
    Das interessiert mich auch.
    Für jedes Gebäude wird auch Lebensraum genommen, deshalb vielleicht?
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    Re: Grenzen des Veganismus?

    Beitrag  Popeye am Di Okt 26, 2010 3:16 pm

    Goldfield schrieb:mir ist schon klar, was du damit sagen willst, aber das beantwortet nicht meine frage.

    Ich dachte, du kommst selber drauf. Denk doch einfach drüber nach! Auf Konzerten wird Musik gespielt, also braucht man zumindest schon mal Instrumente und Apparatur. Das Ganze wächst ja nicht auf den Bäumen. Um Instrumente herzustellen, muss man beispielsweise ein paar Bäume fällen usw. Dabei werden viele Insekten und vielleicht sogar Kleintiere getötet. Jetzt kommen wir zum Leistungssport! Leistungssportler essen z.B. wesentlich mehr. Wenn es sich um vegane Leistungssportler handelt, werden ihretwegen zwar weniger Tiere getötet, als wegen omnivoren Athleten, aber immerhin mehr als wegen einem Veganer, der bloß joggt. Von den ganzen Trainingsgeräten, die auch nicht auf den Bäumen wachsen, ganz zu schweigen!

    Nico schrieb:Für jedes Gebäude wird auch Lebensraum genommen, deshalb vielleicht?

    Zum Beispiel.
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    Re: Grenzen des Veganismus?

    Beitrag  Popeye am Di Okt 26, 2010 3:33 pm

    phil schrieb:Mensch, was laberst du für einen Käse. Das Ziel eines Veganers sollte nicht sein, die letzten 2% seines Veganismus zu perfektionieren, sondern andere Leute zu missionieren. Wenn man in seinem Leben nur einen anderen Menschen vegetarisiert, hat man schon viel, viel mehr erreicht als man mit noch so viel nachdenken darüber, wo man selbst noch ein kleines bisschen veganer leben könnte, erreichen kann.

    Wenn ich mit Leuten essen gehe, frage ich nicht nach, ob in der Tomatensoße Milch drin ist. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil ich nicht den Eindruck erwecken will, dass meine Ernährungsform schwierig, lästig ist.

    Anstatt frech zu werden, solltest du lieber drüber nachdenken, wie du missionieren willst, wenn du nicht mal für dich selbst den Sinn des Veganismus definieren kannst. Wenn dein Opponent nicht ganz dumm ist, fragt er dich igrendwann, ob es vegan ist, Insekten zu töten. Er fragt dich auch, wo die Grenzen des Veganismus sind und wer sie bestimmt. Und falls du ihm sagst, dass du deine eigene Gesundheit nicht als eine solche Grenze betrachtest, dann kann schon sein, dass dein Opponent dir sagt: "Du bist ein Heuchler! Du erzählst mir was von Tierrechten und finanzierst selber die Tötung von Tieren, obwohl du locker darauf verzichten kannst, wenn du dir einfach das Leben nimmst!". Das Leiden der Tiere ganz abzuschaffen wird nie klappen, deswegen muss man die Sache nicht fanatisch und radikal, sondern logisch und rational betrachten!
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    Re: Grenzen des Veganismus?

    Beitrag  WAЯ« am Di Okt 26, 2010 11:48 pm

    Durch Kritik ändert sich kein Mensch. Wer erfolgreich missionieren will, der sollte sich dies zu Herzen nehmen. Man sollte mit gezielten Fragen den jeweiligen Menschen dahin führen und auf Horizonterweiterung setzen. Dann kann man es dem Menschen selbst überlassen, was er für sich entscheidet.

    Wenn man Veganismus perfektionieren wollen würde, dann müsste man darauf achten, dass man z.B. kein Geld bei Firmen ausgibt, welche omnivore Angestellt haben. Desweiteren müsste man sich Dinge fragen wie: Kann ich in einem Buffet essen, in welchem Fleischprodukte angeboten werden, auch wenn ich keine davon konsumiere?

    Und letztlich frage ich mich, was es bringt. Wir wären durchaus in der Lage uns ständig darüber bewusst zu sein, welches Leid weshalb wo auf der Welt existiert, wenn es einen Benefit hätte. Ich denke, es liegt in der Natur diverses zu verdrängen. Leider liegt Heuchlerei auch in unserer Natur. Zum Beispiel altruistisches Verhalten vorzugeben, während man egoistische Ziele verfolgt. Ich krieg das große Kotzen, wenn Leute anfangen zu lamentieren, wie viel bessere Menschen sie doch seien, durch dieses und jenes Verhalten. Man bewegt sich immer auf dem Level der Gesellschaft, in welcher man lebt. Wer besser sein will, der muss sich in eine bessere Gesellschaft begeben.

    Viel Spaß in Afrika.

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    Re: Grenzen des Veganismus?

    Beitrag  Jan am Mi Okt 27, 2010 3:11 am

    WAЯ« schrieb:

    Wenn man Veganismus perfektionieren wollen würde, dann müsste man darauf achten, dass man z.B. kein Geld bei Firmen ausgibt, welche omnivore Angestellt haben. Desweiteren müsste man sich Dinge fragen wie: Kann ich in einem Buffet essen, in welchem Fleischprodukte angeboten werden, auch wenn ich keine davon konsumiere?


    Genau...weil durch Firmenboykotte ja auch schon immer sehr viel erreicht wurde....wirr
    Was hast du denn hier überhaupt vor? Findest Fleischessen richtig, gibst aber pseudo-intelektuelle Tips für Veganer. Ich verstehe das nicht so ganz. ne mischung aus Provo und Klugscheißerei???
    Frage mich wirklich, warum du dich hier angemeldet hast.
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    Re: Grenzen des Veganismus?

    Beitrag  phil am Mi Okt 27, 2010 3:14 am

    Popeye schrieb:
    phil schrieb:Mensch, was laberst du für einen Käse. Das Ziel eines Veganers sollte nicht sein, die letzten 2% seines Veganismus zu perfektionieren, sondern andere Leute zu missionieren. Wenn man in seinem Leben nur einen anderen Menschen vegetarisiert, hat man schon viel, viel mehr erreicht als man mit noch so viel nachdenken darüber, wo man selbst noch ein kleines bisschen veganer leben könnte, erreichen kann.

    Wenn ich mit Leuten essen gehe, frage ich nicht nach, ob in der Tomatensoße Milch drin ist. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil ich nicht den Eindruck erwecken will, dass meine Ernährungsform schwierig, lästig ist.

    Anstatt frech zu werden, solltest du lieber drüber nachdenken, wie du missionieren willst, wenn du nicht mal für dich selbst den Sinn des Veganismus definieren kannst. Wenn dein Opponent nicht ganz dumm ist, fragt er dich igrendwann, ob es vegan ist, Insekten zu töten. Er fragt dich auch, wo die Grenzen des Veganismus sind und wer sie bestimmt. Und falls du ihm sagst, dass du deine eigene Gesundheit nicht als eine solche Grenze betrachtest, dann kann schon sein, dass dein Opponent dir sagt: "Du bist ein Heuchler! Du erzählst mir was von Tierrechten und finanzierst selber die Tötung von Tieren, obwohl du locker darauf verzichten kannst, wenn du dir einfach das Leben nimmst!". Das Leiden der Tiere ganz abzuschaffen wird nie klappen, deswegen muss man die Sache nicht fanatisch und radikal, sondern logisch und rational betrachten!
    Ich benutze den Begriff "vegan" eigentlich nicht, da er schon ganz bestimmte Assoziationen hervorruft. Und auf solche pseudo-hochphilosophischen fragen/diskussionen, wie zB auch in dem post von WAR nicht zu knapp zu finden, die nur zum zweck haben, den eigentlich wichtigen sachverhalten und fragen auszuweichen, gehe ich gar nicht ein oder verlinke irgendwelche standardantworten.
    http://www.upc-online.org/ethics_questions.html
    http://www.veganoutreach.org/guide/qa.html
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    Re: Grenzen des Veganismus?

    Beitrag  WAЯ« am Mi Okt 27, 2010 5:36 am

    Andersrum gefragt:
    Wieso ist man als Veganer auf veganen Boards, wenn man die philosophische Komponente betrachtet? Das ist so, als wäre ein Rechtsextremist nur auf rechtsextremistischen Boards. Anstatt es zu unterstützen, dass Leute, die nicht eure Ansichten teilen, sich mit eben diesen auseinandersetzen. Ich unterscheide Leute nicht in ihren Ansichten, aber in ihrer Ignoranz. Soll jemand Rassist sein - wenn er es nicht besser weiß, aber zeigt, dass er bereit ist sich zu bilden, dann ist das doch gut. Soll jemand Omnivor sein - wenn er es nicht anders gelernt hat, aber zeigt, dass er bereit ist sich zu bilden, dann ist das doch gut.

    In der letzten Schulstunde sollten wir beschreiben wie Sklaven behandelt wurden. Auf die Aussage, dass sie wie Vieh behandelt würden, reagierte die Lehrerin mit Empörung. So würde doch niemand Tiere behandeln, et cetera. Je mehr man versuchte ihr das schonend beizubringen oder ihr anbot ihr entsprechende Quellen zu geben, umso größer wurde der Widerstand.
    Sowas verachte ich. Nicht den Umstand, dass jemand es nicht besser weiß.

    king king king
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    Re: Grenzen des Veganismus?

    Beitrag  phil am Mi Okt 27, 2010 6:05 am

    Ich glaube, es interessiert hier niemanden, welche Art Menschen du verachtest. Dein post zumindest liest sich wie eine abstruse "pseude-philosophische" Selbst-Rechtfertigung und zeugt nicht gerade von ehrlichem Interesse an einer Diskussion.
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    Re: Grenzen des Veganismus?

    Beitrag  Sitho am Mi Okt 27, 2010 6:09 am

    Andersrum gefragt:
    Wieso ist man als Veganer auf veganen Boards, wenn man die philosophische Komponente betrachtet? Das ist so, als wäre ein Rechtsextremist nur auf rechtsextremistischen Boards. Anstatt es zu unterstützen, dass Leute, die nicht eure Ansichten teilen, sich mit eben diesen auseinandersetzen. Ich unterscheide Leute nicht in ihren Ansichten, aber in ihrer Ignoranz. Soll jemand Rassist sein - wenn er es nicht besser weiß, aber zeigt, dass er bereit ist sich zu bilden, dann ist das doch gut. Soll jemand Omnivor sein - wenn er es nicht anders gelernt hat, aber zeigt, dass er bereit ist sich zu bilden, dann ist das doch gut.
    In der letzten Schulstunde sollten wir beschreiben wie Sklaven behandelt wurden. Auf die Aussage, dass sie wie Vieh behandelt würden, reagierte die Lehrerin mit Empörung. So würde doch niemand Tiere behandeln, et cetera. Je mehr man versuchte ihr das schonend beizubringen oder ihr anbot ihr entsprechende Quellen zu geben, umso größer wurde der Widerstand.
    Sowas verachte ich. Nicht den Umstand, dass jemand es nicht besser weiß.



    Wie kommst du darauf, dass wir uns nur auf veganen Plattformen bewegen, hier gibt es einige die sich aktiv seit Jahren auf Infoständen etc engagieren.
    Da du ja jetzt hier die Möglichkeit hast dein Wissen punkto Welthunger-Ausbeutung-Tierleid zu erweitern, bin ich mal gespannt ob dein Widerstand wächst, oder du bereit bist was an deiner Ernährungsweise zu verändern, sonst müsstest du dich ja letztendlich selbst verachten


    Zuletzt von Sitho am Mi Okt 27, 2010 6:33 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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    Re: Grenzen des Veganismus?

    Beitrag  Jan am Mi Okt 27, 2010 6:22 am

    WAЯ« schrieb:Andersrum gefragt:
    Wieso ist man als Veganer auf veganen Boards,

    Gegenfrage auf eine total überflüssige und sinnlose Frage:

    Wieso meldet sich jemand als Fleischfresser auf nem veganen Board an?

    Ich tippe mittlerweile auf: Fake!
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    WAЯ«
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    Re: Grenzen des Veganismus?

    Beitrag  WAЯ« am Mi Okt 27, 2010 8:41 am

    Sitho schrieb:
    Wie kommst du darauf, dass wir uns nur auf veganen Plattformen bewegen, hier gibt es einige die sich aktiv seit Jahren auf Infoständen etc engagieren.
    Sage ich auch nichts gegen. Deswegen habe ich das mit der philosophischen Komponente dazu geschrieben. Für Informationen, etc ist das natürlich trotzdem sinnvoll. Hätte es deutlicher machen müssen.
    Da du ja jetzt hier die Möglichkeit hast dein Wissen punkto Welthunger-Ausbeutung-Tierleid zu erweitern, bin ich mal gespannt ob dein Widerstand wächst, oder du bereit bist was an deiner Ernährungsweise zu verändern, sonst müsstest du dich ja letztendlich selbst verachten Bin mir dessen bewusst und finds, wie oft betont, super, dass ihr euch für das Kollektiv einsetzt. Sehe den Nutzen einer idealistischen Einstellung aber nicht für das Individuum. Außer man hat gesundheitliche Vorteile, kriegt 'ne Muschi dadruch oder fühlt sich insgesamt besser. Richtig interpretiert heißt das: Ich finds toll, dass andere sich die Arbeit machen, guck mir das auch gern mit an, aber bin zu faul selbst was an mir zu ändern/mich einzuschränken für andere. Dies nennt man Egoist. In seiner reinsten Form.

    Grüße
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    Re: Grenzen des Veganismus?

    Beitrag  Gast am Mi Okt 27, 2010 8:51 am

    Laber Rhabarber. Was mich betrifft ist dein pseudo intellektuelles Geschreibsel, was für jeden halbwegs intelligenten Menschen einfach nur aufgesetzt wirkt, so wie deine ständige Selbstdarstellung und dein Avatar einfach nur nervig. Das ist auch das einzige was ich zu dir zu sagen habe.

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    Re: Grenzen des Veganismus?

    Beitrag  Jan am Mi Okt 27, 2010 10:21 am

    Bebenciukas schrieb:Laber Rhabarber.

    Das fasst es ziemlich gut zusammen. Diese Don Quichotte Nummer wirkt wirklich sehr aufgesetzt.
    Hab nicht das geringste Verlangen, diese Beiträge zu lesen. Wenn das so weiter geht, teste ich die Ignore Funktion.

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    Re: Grenzen des Veganismus?

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