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    Beweglichkeit/Dehnbarkeit - Geschlechtersache?

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    illith
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    Beweglichkeit/Dehnbarkeit - Geschlechtersache?

    Beitrag  illith am Do Sep 19, 2013 1:13 pm

    sorry, wusste nicht genau, wos am besten hinpasst.^^°

    beim kickbox-training macht sich natürlich immer ziemlich bemerkbar, was für muskelverkürzte unbewegliche klopse manche leute sind (ist nicht böse gemeint! ;D ❤ ).
    die jungs wollen dann oft als ausrede ihre geschlechtszugehörigkeit anführen. da kam neulich die diskussion auf, ob das nun tatsächlich ein valider punkt ist oder nicht - wusste ich aber auch nicht so genau.
    drei möglichkeiten stellen sich mir dar:
    a.) frauen sind im schnitt genetisch insgesamt elastischer angelegt als männer, da bei ner schwangerschaft ja alles relativ nachgiebig sein muss^^
    b.) männliche sozialisierung und erziehung sieht im schnitt mehr aktivitäten vor, die zur verkürzung von muskeln führen, im gegensatz zur weiblichen (zb fußball vs. ballett), daher ist eine durchschnittlich geringere männliche felxibilität erworben und nicht angeboren
    c.) männer sind gar nicht unflexibler als frauen, das besorgt nur die selektive wahrnehmung/bias

    und also dass bei männern so oder so auf jeden fall einiges möglich ist, beweisen ja die tänzer zb im russischen ballett oder die ganzen profi-kickboxer, die üblicherweise auch höher als knöchelhöhe treten können.

    was meint/wisst ihr?
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    p.o.d.d.n.
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    Re: Beweglichkeit/Dehnbarkeit - Geschlechtersache?

    Beitrag  p.o.d.d.n. am Do Sep 19, 2013 4:35 pm

    a) und b) sind quasi bullshit. c) kommt wohl hin.
    Ich bin ein so schönes lebendes Gegenbeispiel für Beweglichkeit Wink...Wobei das so auch nich stimmt. Aber ich bin in viele Richtungen nicht sonderlich flexibel. Mein Gatte hingegen ist super flexibel in vielen Belangen, kann allerdings nich entspannt im Schneidersitz sitzen, weil ers nie tut. Ergo denk ich, dass man alle beweglicher kriegt und wenn man genetische Potentiale ausschöpft und Arbeit rein steckt (man muss die meisten Dinge ein paar Mal machen, bevor man sie "kann"), man relativ even kommen dürfte. Aber das is nur meine Meinung aus gesammelter Erfahrung/Kenntnissen/wat man halt so mitkriegt.

    zu a): Wenn du als Kind viel Sport treibst, oder ein schmales Becken hast, bringt es dir shit, dass du ne Frau bist. Die Geburt wird kein Spaß. Dort gibt es also schon mal viele unterschiedliche Körpertypen, die je nach dem Schwierigkeiten mit "Beweglichkeit" bekommen können. Was Hautdehnbarkeit angeht: Rolling Eyes  ....50/50. Alle Leute sind zu verschieden.

    zu b): Ähm....Ballett machen/probieren, hingegen der anscheinend noch üblichen Meinung, tatsächlich auch nicht alle weiblichen Wesen. Wink...Ich bin mit Tennis, Leichtathletik, Schwimmen und Handball groß geworden und ich hatte irgendwann Physio wegen meiner verkürzten Archillessehnen u.a. Ich erinnere mich ans Warmmachen bei LA und meine Unfähigkeit ne Hacken-runter-Hocke zu machen. Allerdings erinnere ich mich auch an sehr viel Warmmachen generell, wo du stretcht und Beweglichkeitskram machen musst und so....ich glaub nich, dass solcher Sport da irgendwas beiträgt, dass Muskeln verkürzen. -Aber ich kenn da keine Wissenschaft zu....klingt nur unlogisch.

    Fazit: Grad der Beweglichkeit hängt von guter Genetik/schlechter Genetik plus Eigenleistung zur Beweglichkeit unabhängig vom Geschlecht ab. Et hilft natürlich, wenn man von Baby-klein an, gute Beweglichkeit fördert und aufrecht erhält. (weniger Arbeit später)

    Wa?! Hehe
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    Re: Beweglichkeit/Dehnbarkeit - Geschlechtersache?

    Beitrag  Ottomane am Do Sep 19, 2013 6:12 pm

    a) Im Mittel sind Frauen beweglicher als Männer. Die Gauß-Kurven überlappen sich aber sehr. Frauen besitzen z. B. im Allgemeinen "lockerere" Bänder, was mehr Spielraum eröffnet. Mutter Natur wollte den Männern bissl mehr Toughheit zukommen lassen, damit das Verkloppen von anderen Männer und co. besser funktionierte.
    b) Nä. Das führt eher dazu, dass sehr viele Frauen weder Werfen noch nen Ball treten können.
    c) Der genetisch bedingte Unterschied ist gegeben. Ist er für Normalmenschen signifikant? Nur am Anfang. Mit genug Dehnung geht da sehr viel. Man mus aber auch bedenken, dass Zivilisationsmenschen ne Menge sitzen und sich jede Annahme dadurch verzerrt wird. Die "Squat Position" ist z. B. in vielen Teilen Asians einfach normal und easy peasy. In den Städten geht das wegen Stühlen langsam flöten.

    Kurz: Der Unterschied ist von Individuum zu Individuum ist deutlich größer als von Geschlecht zu Geschlecht.

    Anekdote: Ich bin beweglicher als meine Schwester.
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    Re: Beweglichkeit/Dehnbarkeit - Geschlechtersache?

    Beitrag  NazgShakh am Do Sep 19, 2013 7:45 pm

    Die meisten Männer, die ich kenne, sind etwas beweglicher als ich. Die beweglichsten Menschen, die mit mir zu tun haben, sind aber fast grundsätzlich Frauen, bis auf wenige Ausnahmen. Beim Kampfsport hatte ich einen ziemlich dehnbaren Trainer. Da hat der Rest fasziniert gestaunt. Und ein dehnbares, männliches Naturtalent, bei dem alle Angst hatten, in den Bodenkampf zu gehen, weil Hebel usw. überhaupt nichts oder nur sehr spät genutzt haben. Ist nicht eine Mischung aus a), b) und c) möglich?
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    Re: Beweglichkeit/Dehnbarkeit - Geschlechtersache?

    Beitrag  Nico am Do Sep 19, 2013 8:53 pm

    Beweglichkeit muss halt trainiert werden und Stretching ist nicht typisch männlich.
    Die meisten Männer fangen halt erst im Kampfsport an zu stretchen, bei anderen Sportarten kann man sich es sparen.




    Musik ausmachen und ab 0:28 gucken. Wink
    Ich wünschte ich wär so beweglich,aber Dehnen macht keinen Spaß.

    Ich kann 5 Stunden Rennrad fahren ohne zu jammern,aber 10min Stretching sind die Hölle traurig


    Zuletzt von Nico am Do Sep 19, 2013 9:10 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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    Re: Beweglichkeit/Dehnbarkeit - Geschlechtersache?

    Beitrag  robert am Do Sep 19, 2013 9:02 pm

    Also, ich bin einer dieser "muskelverkürzten unbeweglichen klopse", habe es bisher aber darauf geschoben, dass ich mich dreißig Jahre lang garnicht gedehnt und hauptsächlich Ausdauersport betrieben habe.

    Ich beobachte bei uns, dass vor allem jüngere Menschen beweglicher sind und es auch bleiben, wenn sie sich ordentlich und regelmäßig dehen...

    Aber gut, habe ich eine neue Ausrede tongue 
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    Re: Beweglichkeit/Dehnbarkeit - Geschlechtersache?

    Beitrag  Tobi am Fr Sep 20, 2013 12:44 am

    Tendenziell sind die Damen schon beweglicher als Männer. Ich sehs im KDK an der Technik der jeweiligen Vertreter. Die krasse Position inklusive Brücke auf der Bank, die ziemlich viele Damen hinbekommen, ist schon was besonderes. Auch die Fähigkeit, in einem wirklich seeehr weiten Stand zu beugen oder einfach so perfekt sumo zu heben, ohne vorher ein bisl zu dehnen, tritt bei Damen immer mal wieder auf. Unter den Herren ist das immer ein Kampf, das zu entwickeln.

    Gibt natürlich auf beiden Seiten ausnahmen und die Unterschiede werden im Schnitt nicht so groß sein, aber ne Tendenz sehe ich da definitiv.


    _________________
    Trainingsbeginn...........Aktuell
    KB      : 70 Kg................210   Kg
    BD      : 30 Kg................135   Kg
    KH      : 90 Kg................260   Kg

    BW    : 60 Kg.................86.5  Kg

    Die Ziele:
    @   75 kg:  SQ - 262,5 kg, SQ w/ Wraps - 282,5 kg, DL - 312,5 kg, Total (w/ and w/o Wraps) - 715 kg
    @ 82,5 kg: SQ w/ and w/o Wraps - 292,5 kg, Total (w/ and w/o Wraps) - 790 kg

    Team Insanity - The Laws of Physics are Merely a Suggestion

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    Re: Beweglichkeit/Dehnbarkeit - Geschlechtersache?

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