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    CTD-Reboot

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    CTD-Reboot

    Beitrag  human vegetable am Mo Dez 09, 2013 4:33 am

    Von meinem Schiffbruch mit der "calorie tapering diet" habe ich in diesem Thread ausführlich berichtet: http://veganstrength.forumieren.com/t3677-also-doch-fruhstucken-wie-ein-konig

    In der Zwischenzeit bin ich wieder ein WD-ähnliches System gefahren, und das läuft eigentlich gut. Die früheren Probleme (Wechsel zwischen Hunger- und Völlegefühl) sind praktisch abgestellt, vermutlich aufgrund besserer Lebensmittelauswahl. Also mal wieder Zeit für den Esel, aufs Eis zu gehen...

    Ab morgen werde ich einen zweiten Versuch wagen, denn die im verlinkten Thread zitierten Studien beeindrucken mich schon gewaltig (und zwar vor allem aufgrund der verbesserten Blutwerte, deswegen setze ich den Post auch in dieses Subforum und nicht in "Diät und Definition").

    Was mich optimistisch macht, dass es diesmal ein besseres Ende nehmen könnte: Wie schon oben angemerkt, die (für mich) bessere Lebensmittelauswahl. Beim ersten Versuch hatte ich noch einige Nahrungsmittel drin, die mir aufgrund von Unverträglichkeiten Probleme machen und so selstame Symptome wie Heißhunger, Gewichtszunahme aufgrund von Wassereinlagerung etc. nach sich ziehen. Mittlerweile habe ich die Übeltäter aber alle identifiziert, und bin symptomfrei (um den Preis einer extrem eingeschränkten Lebensmittelauswahl).

    Hoffentlich wird das Experiment deswegen diesmal einen anderen Verlauf nehmen. Die kcal-Verteilung wird diesmal noch extremer, ich drehe die WD preaktisch um und fahre mir über 80% meiner Tageskalorien zum Frühstück rein. Mittag- und Abendessen liegen dann beide nur noch bei knapp 10%. Stay tuned!  Cool

    BTW, vielleicht sollte ich die zugrundeliegende Idee lieber "calorie frontloading" taufen - aus offensichtlichen Gründen ist das griffiger. Wobei es in meinem Falle ja gar nicht stimmt, da mein frühmorgendliches Training ja vor der Mördermorgenmahlzeit liegt (auch ein guter Name, lässt nur an omnivore Vorlieben mit Rührei und Schinkenspeck denken).
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    Re: CTD-Reboot

    Beitrag  Demian am Mo Dez 09, 2013 7:39 am

    Oder Du liest dir, bevor Du noch 12 verschiedene Sachen im Jahr 2014 ausprobierst Brad Pilon's "Zen of Nutrition durch (Ich will dich NICHT angreifen oder beleidigen, mir hat dieses 10-seiten pdf nur ziemlich geholfen Smile )
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    Re: CTD-Reboot

    Beitrag  human vegetable am Mo Dez 09, 2013 8:30 am

    No offense. Habe ich schonmal reingelesen, ist an sich ja auch alles sehr vernünftig und wirklich gut gemeint, ABER...

    Erstmal machen mir meine Experimente wirklich Laune. Immer das gleiche Konzept zu fahren fände ich schlicht langweilig. Zwar wird die Suche nach dem "holy grail of nutrition" letztendlich vergeblich bleiben, aber das Bessere ist der Feind des Guten. Und selbst wenn ich mal wieder so richtig ins Klo greife (was zugegebenermaßen ziemlich oft vorkommt), dann macht auch das mir wieder bewusst, wie gut mein bis dahin installiertes System doch eigentlich funktioniert hat, und motiviert mich dadurch, weiterzumachen.

    Zudem habe ich einen Haufen seltsame Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die ich mir nicht nur einbilde: Die sind durch Labortests belegt, und auch manche "objektiven" Symptome wie Wassereinlagerungen, Ausschlag, Verdauungsprobleme (neutral formuliert) lassen sich zuverlässig und reproduzierbar durch Konsum bestimmter Lebensmittel provozieren. Leider sind darunter auch viele gemeinhin als sehr gesund geltende Produkte, so dass die durch meinen Veganismus eh schon begrenzte Auswahl noch radikal weiter beschnitten wird.

    Wissenschaftlich anerkannte ursächliche Therapen für Unverträglichkeiten sind im Moment noch keine verfügbar (auch wenn vielversprechende Verfahren gerade in der Erprobungsphase stecken), deswegen bleibt Eliminationsdiät das Mittel der Wahl. Mich von einem geschäftstüchtigen Arzt oder Heilpraktiker noch zusätzlich verarschen und wie eine Weihnachtsgans ausnehmen zu lassen, darauf habe ich einfach keinen Bock.

    Deswegen hilft mir ein sicher gut gemeintes "Iss' doch einfach NORMAL, dann geht's dir bestimmt besser" nicht weiter. Ungewöhnliche Probleme erfordern ungewöhnliche Lösungen. Da mache ich doch lieber aus der Not eine Tugend, lasse alle ausgetretenen Pfade hinter mir und breche zu ganz neuen Ufern auf.

    "Dumme Leute lernen nicht mal aus den eigenen Fehlern, weise Leute lernen aus den Fehlern anderer." Mangels Kontakt zu Menschen mit ähnlichen Intoleranzen wie ich sie habe, bleibt mir selbst zwar nichts anderes übrig, als aus den eigenen Fehlern zu lernen (und gerade sehr extreme Experimente haben sich dazu in der Vergangenheit als sehr produktiv erwiesen).

    Aber vielleicht gibt es ja doch einige Leute hier im Forum, die meine Eskapaden interessiert verfolgen - sei es aufgrund des reinen Unterhaltungswerts, oder weil ich manchmal halt doch auf etwas stoße, das auch für andere nützlich sein könnte.

    In diesem Sinne - mal sehen, wie mir mein morgiges 1800 kcal-Frühstück im Magen liegen wird!
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    Demian
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    Re: CTD-Reboot

    Beitrag  Demian am Mo Dez 09, 2013 9:59 am

    HV,

    ich wollte auch nicht deine Intoleranzen et cetera in Frage stellen, ich hatte nur "mitbekommen", dass du (offenkundig gezwungener Maßen) in letzter Zeit viele Philosophien ausprobiert hast, mir war dabei jedoch nciht klar, was die Beweggründe sind - und vermutete, fälschlicher Weise, lediglich das Bedürfnis, ein oder zwei Kilo Fett abzubauen dahinter. Dafür hatte ich den Eindruck (nicht bezogen auf dich, wohlgemerkt), dass eine "überverkomplexifizierung) contraproduktiv sein könnte.

    Wenn dir das experimentieren natürlich Spaß acht, ist das etwas ganz anderes und ich wünsche Dir natürlich viel Erfolg dabei, das für dich sinnigste Ernährungskonzept zu finden  king 

    Vielleicht habe ich auch nur von mir fehlgeschlossen - ich habe null Gefühl dafür, wie viele Kalorien ich tatsächlich konsumiert habe (ich denke _immer_, ich sei "überfressen) und noch weniger ein Gefühl dafür, wie viel Energie ich tatsächlich verbrauche, daher kam mir das "declutter!" in dem pdf sehr gelegen und ich versuche gerade, das umzusetzen (ich habe das pdf erst gestern gelesen), indem ich klassiches ESe mache und ansonsten versuche (siehe oben…) "reasonable normal" zu essen (allerdings ohne Frühstück, weil ich das nicht vertrage, was aber auch mindfuck sein könnte).

    HV schrieb:Deswegen hilft mir ein sicher gut gemeintes "Iss' doch einfach NORMAL

    So hatte ich es nicht gemeint, das so etwas nur zum kotzen ist, ist mir aus meiner eigenen Situation durchaus klar, bitte verzeih, falls es so rüberkam. Mal davon abgesehen, das ich die Ergebnisse deiner "okkulten Studien" gerne lese und schon eine Menge interessanter sachen dadurch entdecken konnte! Also, alles Peace :p
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    Re: CTD-Reboot

    Beitrag  human vegetable am Mo Dez 09, 2013 11:29 am

    Hey Demian, vielen Dank für die Seelenmassage.

    Ganz im Gegenteil, ich sollte mich entschuldigen. Denn mir war völlig klar, dass du nichts Böses meinst, mich in irgendeiner Hinsicht angreifen, bloßstellen oder nur belehren willst.

    Genau wie du habe ich aus persönlicher Betroffenheit argumentiert und bin dabei in meinen "rant-mode" verfallen - weil es mich gehörig annervt, wenn Leute aus meinem persönlichen Umfeld mir mit den Parolen, die ich in meinem letzten Post erwähnt habe, auf den Leib rücken.

    Insofern war die Intensität meiner Antwort wirklich unangemessen und sollte (wenn überhaupt) denjenigen, die mir in der realen Welt an den Nerven sägen, vorbehalten bleiben.

    Peace!  Saufen! 

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    Re: CTD-Reboot

    Beitrag  Demian am Mo Dez 09, 2013 11:54 am

    Hey,

    also, ich hatte auch deinen rant diesmal gar nicht als offense verstanden, also sind wir wohl beide zu "Gutmenschen" :p - manchmal muss man sich eben dinge von der seele ranten ^^

    Also, wie es im alten Tullamore DEW werbespot heisst: "glasses up" und jedenfalls viel Erfolg Saufen, Junge!  Saufen!
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    Re: CTD-Reboot

    Beitrag  Jerichoholic am Di Dez 10, 2013 2:44 am

    Offtopic: Ich finds echt genial, wie freundlich und rücksichtsvoll der Umgangston in diesem Forum ist, vor allem im Vergleich zu anderen BB Foren echt erfreulich  Wink Auch von mir viel Erfolg, finds immer interessant von deinen Experimenten zu lesen!
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    Re: CTD-Reboot

    Beitrag  human vegetable am Di Dez 10, 2013 6:32 am

    Dem kann ich mich nur anschließen - das Hobby würde mir nur halb so viel Spaß machen, wenn ich mich hier nicht mit Gleichgesinnten austauschen könnte (denn in der realen Welt habe ich leider keine Gesprächspartner, die Kraftsport betreiben UND vegan sind). Vielen Dank für das tolle Forum, admins! Und natürlich auch Dank an alle, die es mit Inhalt füllen!

    Ich will euch diesmal nicht mit stündlichen Wasserstandsmeldungen langweilen, die am nächsten Tag schon wieder überholt sind. Der Einstieg heute ist gut gelaufen, aber bis zum Wochenende will ich mir schon Zeit lassen, um eine einigermaßen verlässliche Ersteinschätzung abzugeben.
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    Re: CTD-Reboot

    Beitrag  human vegetable am Fr Dez 13, 2013 8:33 am

    Tja, nach drei Tagen bin ich dann doch wieder bei meinem alten Setup (bis mittags fasten, bis abends undereating, eine große Abendmahlzeit).

    Obwohl die Verlagerung der Hauptkalorienaufnahme in die erste Tageshälfte ja angeblich das Sättigungsgefühl steigern sollte, trat bei mir das genaue Gegenteil ein (wie beim ersten Versuch schon).

    Vermutlicher Grund: Ich fahre so um die 50 g KH/d, und dabei dippe ich ständig in die Ketose rein, und falle wieder raus. Wenn ich raus bin, treten Hungergefühle auf, sonst nicht. Und wenn ich mir die Hauptmahlzeit erst abends reinfahre, dann verschlafe ich die Hungerzeit, und bin morgens beim Aufwachen schon wieder (fast) in Ketose. Deswegen fühle ich mich im Laufe des Vormittags auch immer satter, obwohl ich nichts gefrühstückt habe.

    Ein zweiter Grund ist, dass mir das lange Fastenfenster (gefolgt von der undereating-Periode mit sehr leichtverdaulicher Kost) scheinbar auch sehr entgegenkommt - die Verdauung läuft viel runder und schneller. Das große Frühstück hingegen hat mich den ganzen Tag lang beschäftigt.

    Positiv gesagt, hat mir dieses Experiment also mal wieder die Stärken meines vorigen Konzepts bewusst gemacht. Zusätzlich habe ich die Idee, es mal mit einem undereating-Tag zu probieren, wo ich die Hauptmahlzeit auslasse. 24 Stunden gar nix essen wie bei ESE wäre mir zu extrem, da ich ja auch ansonsten schon lange Fastenfenster habe. Dazu geht es mir nicht ums Abnehmen (sixpack, obliques und serratus kommen echt gut), sondern lediglich um Unterstützung meiner Verdauung und Verbesserung meines Allgemeinzustands. Da sollte eine stark reduzierte kcal-Aufnahme auf unter 800 pro Tag ausreichen, um Effekte zu erzielen (so sind viele ADF-Konzepte ja auch aufgebaut).

    Na ja, mal schauen, wann ich das in Angriff nehme... bis dann.  lol! 
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    Re: CTD-Reboot

    Beitrag  Demian am Fr Dez 13, 2013 11:46 pm

    HV,

    das hört sich gut an, eine Bestätigung deines "eigenen Systems" ist doch sehr viel wert - wie mein Kollege immer sagt: "Don't fix it, if it ain't broke". Ich nehme an, du achtest darauf, nicht zu wneig kcal (insgesamt) zu konsumieren. Und jetzt ab in den "Poserfoto"-Thread und den Sixpack / Serratus zeigen  cheers 
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    Re: CTD-Reboot

    Beitrag  human vegetable am Sa Dez 14, 2013 6:57 am

    Ich habe eine strikte no pics policy, sorry. Wer meine serratus sehen will, muss mir im Sommer beim Rasenmähen zusehen.  Cool 
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    Re: CTD-Reboot

    Beitrag  human vegetable am Mo März 03, 2014 7:55 pm

    Update:
    Auf der anderen Seite gibts da auch noch das: http://www.t-nation.com/diet-fat-loss/to-lose-fat-eat-more-early. Die in den vorgestellten Studien erzeilten Unterschiede sind wirklich bemerkenswert!

    Nachdem ich das zweimal probiert habe und zweimal auf die Nase gefallen bin, scheint es jetzt im dritten Anlauf zu funktionieren - vermutlich, weil ich diesmal alle Lebensmittel, die ich nicht vertrage, endlich identifiziert und konsequent weggelassen habe. Diese schon gleich massiv morgens zu konsumieren war natürlich kein guter Start in den Tag, und hat mich wesentlich stärker belastet, als sie mir abends vor dem Schlafengehen reinzuziehen. Bin seit einem knappen Monat dabei, und fühle mich signifikant besser als auf meinem leangains/WD-inspired IF protocol.

    Meine kcal-Verteilung ist sogar noch extremer als in den oben zitierten Studien - morgens ca. 2/3 der Tagesenergiezufuhr. Um mich nicht total zu überfressen und abends mit knurrendem Magen ins Bett zu gehen, esse ich morgens sehr kaloriendicht (d. h. kaum Gemüse), und der Rohkostanteil steigt dann kontinuierlich an. Vom Volumen her nimmt die Essensmenge im Laufe der drei Hauptmahluzeiten also sogar eher noch zu.

    "Funktionieren" heißt für mich Gewicht halten und mich gut dabei fühlen (d. h. weder hungrig noch überfressen) - weitere Gewichtsabnahme nicht vorgesehen.

    Zeigt nur mal wieder dass sich selbst wissenschaftliche Studien oft widersprechen - am besten, man probiert beide Wege aus, oder vertraut gleich seinem eigenen Körper wenn der einem ganz klar sagt, was gut für ihn ist.

    Kommt von hier: http://veganstrength.forumieren.com/t3486p15-flohsamenschalen#88412
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    Re: CTD-Reboot

    Beitrag  human vegetable am Di März 04, 2014 6:00 pm

    Aus dem Flohsamen-thread:
    JaneDoe schrieb:Den Ansatz mit den meisten Kalorien am Morgen und dann immer weniger, erscheint mir in Maßen sinnvoll, aber so wie es hier empfohlen wird, in der Praxis nur schwer umzusetzen. Du darfst halt nie ausgehen, nie mit anderen zusammen essen und musst mordsmäßig planen. So krass würde ich persönlich meine Enährung nun auch nicht regulieren wollen.

    Sehe ich weniger problematisch: Erstens muss man das ja nicht lehrbuchmäßig sieben Tage die Woche durchziehen, sondern kann an ein bis zwei Tagen auch mal umstellen und abends mehr essen. Optimal wäre es natürlich, wenn man das vorher wüsste und morgens dementsprechend weniger essen würde. Das wird den Erfolg bestimmt nicht wesentlich schmälern - eventuell sogar im Gegenteil, kleine Variationen helfen der Psyche, langfristig dabeizubleiben.

    Zweitens kann man das auch beim Ausgehen einigermaßen gut umsetzen - es sind ja keine Makros explizit verboten, nur die Kalorienmenge ist halt sehr eingeschränkt. Aber eine Vorspeise ODER ein großer grüner Salat ODER ein Dessert wären bestimmt drin. Das ist ja auch nichts anderes als wenn man FDH macht und auch weniger gesundheitsbewussten Zeitgenossen mühelos zu vermitteln.

    Deswegen würde ich dieses Konzept nicht von vorneherein ausschließen - könnte auch bei häufigem Ausgehen funktionieren.
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    Re: CTD-Reboot

    Beitrag  human vegetable am Do Okt 08, 2015 8:55 am

    Habe irgendwann wieder aufgehört zu tapern - weiß schon gar nicht mehr, warum.

    Allerdings habe ich jetzt einen Thread in Jeff's Forum darüber gefunden: https://www.drmcdougall.com/forums/viewtopic.php?f=22&t=49730

    Aus seiner Besprechung klingt verhaltene Neugier durch - und Jeff ist beileibe kein early adopter und immer superkritisch, wenn es um angebliche Neuerungen im Ernährungsbereich geht.

    Spannend ist auch, dass die von Jeff erwähnte "Fontana study" energy timing unabhängig von Kalorienrestriktion untersucht - also nicht als Abnehm-Diät sondern im Bezug auf Verbesserung der Gesundheit (zugegeben, im Hinblick auf ein bestimmtes Krankheitsbild).

    Auf jeden Fall startet morgen ein neuer Anlauf - werde den Rohkostanteil meines Frühstücks auf den Abend schieben, und dafür den kaloriendichten Teil des Abendessens aufs Frühstück vorverlegen. Dann kommen drei etwa gleich große Mahlzeiten raus, die sich in der Kaloriendichte allerdings gehörig unterscheiden.

    Schau'mer mal! Wink

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