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    Konstantes Programm vs "shock the muscle"

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    Konstantes Programm vs "shock the muscle"

    Beitrag  Psychonaut am So Apr 26, 2015 9:58 am

    Einerseits ist es wichtig, dem Muskel ab und zu neue Reize zu setzen (oder wie Arnie so schön sagt: shock the muscle). Andererseits wird gerne betont, wie wichtig es ist, einen Trainingsplan mindestens 2-3 Monate durchzuziehen.

    Was spricht dagegen, die Übungen häufiger zu variieren? Also die Übungen und/oder Rep-Bereiche statt alle 2-3 Monate alle 2-3 Wochen zu variieren?
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    Re: Konstantes Programm vs "shock the muscle"

    Beitrag  Ottomane am So Apr 26, 2015 10:28 am

    Nach Daily Undulated Peridisation ist nicht zwangsläufig die Übungsvariante, die den Muskel "shockt", sondern die Wiederholungs- und Intensitätsvariation.
    Entsprechend ist es dem Muskel egal, ob man bei gleicher Wiedherolungszahl vom 1RM etwa Hammer Curls oder Langhantelcurls macht.

    Meiner Meinung nach macht die Übungsvariation eher einen Unterschied bei der Trainingsingentität für andere Muskeln. Nochmal Beispiel Curls: Tauscht man eine Einheit Langhantel-Curls gegen Hammer Curls (also 1xmal pro Woche Langhantel-Curls und 1xmal Hammer Curls), dann hat man die Beanspruchung von Brachialis und Brachioradialis erhöht und für Bizeps leicht verringert/verändert.
    Daraus resultiert mehr Volumen für die zwei ersteren Muskeln und weniger/anderes Volumen für den Bizeps.

    Bei der Übungsvariation frag ich mich daher also: Wie sehr ist ein eintretender Effekt ein Effekt für den gewünschten Muskel und wie sehr ein Effekt für den die nun anders beanspruchten Synergisten?


    Soweit die Wissenschaft hergibt, "weiß" ein Muskel niemals was genau passiert, sondern nur welche Spannung ein bestimmter Teil er von sich aufbauen muss. Hat ein Muskel nur einen einzelnen Kopf, gibt es schier keine genaue Variation. Ein Muskel mit 2 oder mehr Köpfen können Variation bei der Beanspruchung der einzelnen Köpfer aufweisen.
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    Re: Konstantes Programm vs "shock the muscle"

    Beitrag  human vegetable am Mo Apr 27, 2015 1:28 am

    Habe auch schon öfter gelesen, dass das Trainingsziel diesbezüglich einen Unterschied macht: Geht es um Kraftgewinn (d. h. Steigerung sportlicher Leistung), sei geplante und systematische Progression wichtiger. Geht es um Hypertrophie, sei möglichst vielfältige Variation (insb. breiteres Übungsspektrum) hilfreich. Aber ob dies nur Anekdoten oder wissenschaftlich belegte Fakten sind - keine Ahnung.

    Ich denke, die eigenen psychologischen Vorlieben spielen da auch eine Rolle. Wenn es mir Befriedigung verschafft, einen langfristigen Trainingszyklus sorgfältig vorzuplanen und dann Schritt für Schritt durchzuziehen, dann werde ich auch 100% motiviert bei der Sache sein und dementsprechende Ergebnisse einfahren. Wenn ich mich demgegenüber von einem solchen Vorgehen eher eingeschränkt/angeödet fühle und gerne spontaner sein will, dann verhält es sich gerade andersrum.

    Letztlich sind wir (die meisten von uns) keine Leistungssportler, und der Spaß an der Sache ist da auch nicht ganz unwichtig - gerade wenn man langfristig denkt und auch in zehn, zwanzig, fünfzig? Jahren noch dabeisein will.

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    Re: Konstantes Programm vs "shock the muscle"

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