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    Leitungswasser trinken?

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    Leitungswasser trinken? Empty Leitungswasser trinken?

    Beitrag  Gast am So Jul 15, 2012 9:42 pm

    Hallo Leute,
    mal ne Frage zum Wasser trinken.
    Trinkt ihr Leitungswasser?

    Bislang habe ich immer 1,5L Mineralwasser gekauft in Plastikflaschen.
    Auch ein recht teurer Spaß und die Flaschen-"entsorgung" über die nervigen Automaten gehen mir auch aufs Kecks Meh!

    Nach diesem Bericht bin ich doch nun etwas skeptisch.



    Umweltmäßig sind Plastikflaschen ja wohl auch eine ganz üble Sache Suspect
    Nun habe ich auch noch gelesen, daß es für Trinkwasser viel niedrigere (also bessere) Schadstoffgrenzen gibt als für Mineralwasser aus Flaschen affraid

    Hinzu kommt noch, das die Stiftung Warentest, in Plastikflaschen Keime gefunden hat, sodaß Mineralwasser keine Empfehlung ist.

    Jedes der 29 geprüften Produkte hat demnach eine Schwachstelle: Fast zwei Drittel enthalten nur wenige Mineralstoffe, in jeder dritten Flasche fanden die Tester Keime.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/stiftung-warentest-leitungswasser-besser-als-stilles-mineralwasser-a-841374.html

    Bei einem Literpreis von 0,0003 Euro (kein Schreibfehler = 0,03 Cent) ist Trinkwasser aus dem Hahn unschlagbar günstig.

    Ich hatte bislang immer Vorbehalte, warum auch immer. Ich kenne die Rohre in meiner Mietwohnung bzw. im Haus nicht, keine Ahnung welcher Dreck sich in den Vorsorgungskanälen befindet. Es sind ja recht weite Wege bis zum meinem Wasserhahn. Wie ist es mit Parasiten etc. Auf seltsamen Seiten wird ja auf vor dem Trinkwasser gewarnt, offizielle Seiten geben "grünes Licht".

    Es gibt ja auch so Wasserfilter von Brita oder ähnlich, aber so richtig überzeugt habe die mich auch nicht, da das Wasser ja dann auch in einem Plastikbehälter durchläuft.

    Eine große Wasserkaraffe aus Glas und über den Tag ein paar davon trinken, stelle ich mir gerade ziemlich cool vor.

    Also Meinungen zum Thema Trinkwasser aus dem Hahn herbei Doofes Grinsen

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    Beitrag  human vegetable am So Jul 15, 2012 10:06 pm

    Ich trinke ausschließlich Leitungswasser. Ob abgefülltes Wasser nun minimal gesunder wäre, ist mir egal, denn die praktischen Vorteile überwiegen (praktisch umsonst, überall verfügbar).
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    Beitrag  Gast am So Jul 15, 2012 10:25 pm

    human vegetable schrieb:Ich trinke ausschließlich Leitungswasser. Ob abgefülltes Wasser nun minimal gesunder wäre, ist mir egal, denn die praktischen Vorteile überwiegen (praktisch umsonst, überall verfügbar).

    Abgefülltes Wasser scheint ja mehr Nachteile zu haben:

    - Keimbelastung
    - höhere Schadstoffgrenzwerte
    - höhere Kosten
    - höhere Umweltbelastung durch Produktion Plastikflaschen
    - Östrogene durch Kunststoffflaschen

    Glasflaschen sind ja wohl ein Auslaufmodell.

    Ich denke ich stelle auch komplett auf Trinkwasser aus der Leitung um.
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    Beitrag  chicky_hines am So Jul 15, 2012 10:40 pm

    Ich trinke seit Jahren ausschließlich Leitungswasser. Schon alleine der durch Flaschen verursachte Müll und die Abgase beim Transport sind für mich Argument genug dafür.
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    Beitrag  Sonne am So Jul 15, 2012 11:37 pm

    Ich trinke auch nur Leitungswasser. Für meinen Freund, den es manchmal nach Blubberwasser gelüstet, haben wir so ein Aufsprudelgerät.
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    Beitrag  rager am Mo Jul 16, 2012 12:12 am

    ja, seit jahren nur leitungswasser, owohl da ja auch ziemlich östrogene drinne sind... plastikflaschen sowieso nicht, da durch hitze und Reibung plastikelemente gelöst werden und im körper wie hormone/östrogene funktionieren.
    Auf Aludosen msoltle man auch verzichten, da aluminium verdächtigt wird Alzheimer zu begünstigen.
    4x im jahr gibts nen kasten mineralwasser aus glsflaschen. Rieicht für meine "Gelüste".
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    Beitrag  Gast am Mo Jul 16, 2012 1:21 am

    rager schrieb:ja, seit jahren nur leitungswasser, owohl da ja auch ziemlich östrogene drinne sind...

    Gibt es dafür auch eine seriöse Quelle?

    Ich finde nur das hier:


    Auf eine Zeit-Anfrage hin zumindest beruhigt das Bundesumweltamt: Hormonell aktive Stoffe seien bisher nirgends in Konzentrationen gefunden worden, die irgendeinen Anlass zu gesundheitlicher Besorgnis bei Menschen geben könnten.
    http://www.news.de/gesellschaft/855116563/macht-trinkwasser-maenner-impotent/1/
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    Beitrag  rager am Mo Jul 16, 2012 1:43 am

    hm, das wär ja noch besser. Ich weiß nur von mienem damaligem Biologie-Lehrer und dem Vater eines Freundes, der Apotheker ist und recht viel Ahnung über die Chemie von Pharmazieprodukten hat, dass Östrogene aus der Pille angeblich nicht aus dem Trinkwasser herausgeklärt werden können. Andere Quellen hab ich dazu nicht.

    In dem Artikel steht auch, dass es bisher unklar bleibt, ob das Absinkend er Spermienkonzentration auf östrogenverseuchtes Leitungswasser zurückzuführen ist, sagen aber ganz klar, dass es bei Fischen so ist. Warum sollte es beim Menschen so viel ander sein. Vll will die Zeit die Leute einfach nur beruhigen. Behauptugnen kann jeder aufstellen...
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    Beitrag  Fenris am Mo Jul 16, 2012 3:27 am

    Ich trinke seit über einem Jahr Leitungswasser, das ich nochmal mit so nem Brita-System filtere (was wohl überflüssig ist, ich mir aber schön was drauf einbilden kann). Ein Beitrag zum Thema, der mich persönlich überrascht hat ist dieser hier.
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    Beitrag  Gast am Mo Jul 16, 2012 4:58 am

    Fenris schrieb:Ich trinke seit über einem Jahr Leitungswasser, das ich nochmal mit so nem Brita-System filtere (was wohl überflüssig ist, ich mir aber schön was drauf einbilden kann). Ein Beitrag zum Thema, der mich persönlich überrascht hat ist[/url].



    Wobei hier teilweise mehr Schwermetalle im Endprodukt zu finden sind als ohne Filterung wirr

    http://www.wdr.de/tv/servicezeit/sendungsbeitraege/2012/kw02/0109/00_wasserfilter.jsp

    So einen Test hat auch der Leiter des Labors, Dr. Heinz-Günther Preis, noch nicht gemacht – und ist selbst überrascht vom ersten Ergebnis: „Insbesondere bei Brita-Filtersystemen mussten wir im Rahmen unserer Stichprobe feststellen, dass der Einsatz dieser Filtersysteme die Qualität des Trinkwassers auch verschlechtern kann. So haben wir bei unseren Untersuchungen festgestellt, dass insbesondere die Konzentration der Schwermetalle bei dem filtrierten Wasser deutlich höher war als in dem Wasser, das wir direkt aus dem normalen Zapfhahn in der Küche entnommen haben.“

    Und wenn man den Filter nicht zeitnah wechselt und immer schön reinigt, hat man mit so einem Filtersystem mehr Keime als im Leitungswasser.

    Je mehr ich mich informiere umso mehr Punkte sprechen für das stinknormale Leitungswasser.
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    Beitrag  Nico am Mo Jul 16, 2012 11:21 pm

    Hi,

    Ich trinke fast nur Leitungswasser.
    Meine Eltern trinken hauptsächlich Mineralwasser und ich nehm mir schonmal ne Flasche für unterwegs.

    Wasser in Flaschen kostet einfach viel zu viel. Wieviel war das, 2000% mehr als Leitungswasser? Die Vorteile(wenn es welche gäbe) könnten niemals den Preis rechtfertigen.
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    Beitrag  Fenris am Di Jul 17, 2012 2:15 am

    Gorilla schrieb:
    Fenris schrieb:Ich trinke seit über einem Jahr Leitungswasser, das ich nochmal mit so nem Brita-System filtere (was wohl überflüssig ist, ich mir aber schön was drauf einbilden kann). Ein Beitrag zum Thema, der mich persönlich überrascht hat ist[/url].



    Wobei hier teilweise mehr Schwermetalle im Endprodukt zu finden sind als ohne Filterung wirr

    http://www.wdr.de/tv/servicezeit/sendungsbeitraege/2012/kw02/0109/00_wasserfilter.jsp

    So einen Test hat auch der Leiter des Labors, Dr. Heinz-Günther Preis, noch nicht gemacht – und ist selbst überrascht vom ersten Ergebnis: „Insbesondere bei Brita-Filtersystemen mussten wir im Rahmen unserer Stichprobe feststellen, dass der Einsatz dieser Filtersysteme die Qualität des Trinkwassers auch verschlechtern kann. So haben wir bei unseren Untersuchungen festgestellt, dass insbesondere die Konzentration der Schwermetalle bei dem filtrierten Wasser deutlich höher war als in dem Wasser, das wir direkt aus dem normalen Zapfhahn in der Küche entnommen haben.“

    Und wenn man den Filter nicht zeitnah wechselt und immer schön reinigt, hat man mit so einem Filtersystem mehr Keime als im Leitungswasser.

    Je mehr ich mich informiere umso mehr Punkte sprechen für das stinknormale Leitungswasser.


    Schau mal an. Sehr interessant.

    Dann fliegt wohl nach dem letzten Filter auch die Kanne raus...

    Danke für das Video!
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    Beitrag  Gast am Di Jul 17, 2012 5:57 am

    Nagut, ein paar Unterschiede gibt es wohl doch.

    Also:

    1) Natürliches Heilwasser oder Mineralwasser stammt aus unterirdischen geschützten Quellen.

    2) Leitungswasser wird aus Oberflächenwasser (Seen, Flüssen 20%), dem Grundwasser und Rohwasser (80%) hergestellt. Gemäß Trinkwasser-Verordnung eine Aufbereitung mit 50 chemischen Stoffen genehmigt.

    Der Nachteil vom Leitungswasser ist, das dort kaum Mineralstoffe drin sind.
    Weniger als 80 mg Kalzium und 7 mg Magnesium je Liter, zumindest bei meinem Versorger. Mineralwasser aus Flaschen wäre da schon überlegen, immerhin hat das Rossbacher 200mg Kalzium und 100mg Magnesium. Da der Tagesbedarf bei 800-1000 mg liegt und Veganer keine Milchprodukte essen, kann man den Tagesbedarf sonst nur schwer hinbekommen mit Leitungswasser.
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    Leitungswasser trinken? Empty Re: Leitungswasser trinken?

    Beitrag  Amir am Di Jul 17, 2012 6:25 am

    Wasser ist wichtig. Hin und wieder gönne ich mir Lauretana, aber meistens trinke ich Leitungswasser. Der hiesige Kranauer ist zum Glück kalkarm. Also meinerseits tendenziell ja zu Leitungswasser.

    Ich habe jahrelang Brita und Brita-ähnliche Wasserfilter verwendet. Die Nachteile an den Dingern: sie haben bei weitem nicht die Kapazität, mit der sie beworben werden. In Münster, wo festes Kalk aus der Leitung kommt, reicht eine Patrone für 7-10 Tage, je nach Verbrauch. Dann wird relativ schnell Aufgenommenes wieder ausgeschwemmt. Ich habe mir regelmäßig Magenprobleme zugezogen, die nach dem Absetzen des gefilterten Wassers sofort verschwanden.

    Osmose-Umkehranlagen liefern bedeutend besseres Wasser und sind sehr viel günstiger als die Tischfilter (80€ aufwärts). Allerdings fallen meines Wissens erhebliche Mengen an Abwasser an - wenn ich mich recht erinnere, 3 Teile ABwasser auf 1 Teil Trinkwasser. Wenn man das Abwasser noch irgendwie nutzt - zum Spülen oder für kalktolerante Pflanzen im Garten, prima, ansonsten nicht verantwortbar, denke ich.


    EDIT: Je mehr Mineralien das getrunkene Wasser enthält, desto weniger Mineralien werden tendenziell aus den Nahrungsmitteln aufgenommen, denke ich mal...
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    Beitrag  Stranger am Di Jul 17, 2012 10:49 am

    Ich trinke auch fast nur Leitungswasser, es ist einfach viel günstiger und einfacher zu beschaffen.
    Jedoch gibt es beim Leitungswasser vom Geschmack große Unterschiede in manchen Regionen schmeckt es einfach nur widerlich, das schwankt jedoch auch von Haus zu Haus - hängt bestimmt von den Rohren ab.

    In meiner Heimat schmeckt es irgendwie viel besser als in Hannover - hier schmeckt es irgendwie nach Rost.
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    Beitrag  Holger am So Jul 22, 2012 7:23 am

    Hab aufgrund dieses Threads mal versucht Wasser nur noch aus nem Shaker (PP) zu trinken, weil ich dachte das wär besser als die PET-Flaschen, aber daraus schmeckte es nach ner Weile tatsächlich nach Plastik, im Vergleich zu Wasser aus nem Glas. Bei Shakes hab ich das wohl nur nicht rausgeschmeckt, aber der älteste von meinen Shakern hat sich mit der Zeit durch meine Shakes auch deutlich verfärbt. Hatte mir bis jetzt nichts dabei gedacht... zahnloses Grinsen

    Jetzt hab ich mir extra BPA-freie Trinkflaschen geholt, die sich angeblich nicht verfärben und keine Gerüche annehmen. Erster Eindruck ist gut, mal sehen ob das so bleibt.

    Sonst bleibt wohl nur der Umstieg auf reinen Edelstahl, oder Safe Sippy oder so.. Wink


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