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    Heuschnupfen - im Osten von 9% auf 18% nach der Wende

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    Beitrag  Gorilla am Sa Sep 21, 2013 12:56 am

    Finde ich sehr spannend, denn ich würde gerne wissen, warum es so war.
    Es gibt ja "Experten" die behaupte, daß Heuschnupfen aufgrund der Vermeidung von Schmutz und Dreck (Steriles Leben) aufkam.
    Wuchsen Kinder in der BRD "steriler" auf?
    Warum gab es in der DDR keinen Heuschnupfen? Die Pollen gab es in der DDR auch Cool 

    Interessanterweise haben (nach der Wiedervereinigung) nun auch Menschen in den neuen Bundesländern Heuschnupfen und die Zahlen gleichen sich an.
    Es kann dann wohl kaum aus der "sterilen" Kindheit kommen.
    Dreck in der Luft sollte in der DDR auch genug gewesen sein. Stichwort: Feinstaub und Pollen.

    Meine unbestätigte Theorie:
    Das es mit der Ernährung zusammenhängt. Nach der Wende gibt es nun das "Westessen".
    Ich habe von hunderten von Hilfstoffen (Konservierung, Farbstoffe, Feuchthalte, Stabilisatoren etc) in der Lebensmittelindustrie gelesen, die nicht deklarationspflichtig sind.

    Vielleicht lassen diese Stoffe das Immunsystem verrückt spielen.
    Angeblich haben Leute die sich Paleo ernähren, keinen Heuschnupfen mehr.
    Vielleicht liegt es auch an der (gen)veränderung der Lebensmittel. Weizen?

    Meinung?


    Zuletzt von Gorilla am Sa Sep 21, 2013 6:07 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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    Beitrag  restausverkauf am Sa Sep 21, 2013 1:29 am

    Impfpflicht wird als gängige Theorie herangezogen für diesen BRD/DDR Unterschied.

    Durch Impfungen wird das Immunsystem mehr beschäftigt und kommt nicht auf die dumme Idee auf nichtböse Sachen fies zu reagieren.
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    Beitrag  Gorilla am Sa Sep 21, 2013 4:21 am

    restausverkauf schrieb:Impfpflicht wird als gängige Theorie herangezogen für diesen BRD/DDR Unterschied.

    Das ergibt jetzt aber keinen Sinn, da sich der Anteil der Heuschnupfen-Patienten in den neuen Bundesländern verdoppelt hat. Dort sind auch Erwachsene Menschen dabei, die schon lange aus der Impfphase draussen sind.
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    Beitrag  xeper am Sa Sep 21, 2013 5:39 am

    Gorilla schrieb:Angeblich haben Leute die sich Paleo ernähren, keinen Heuschnupfen mehr.
    Na das liest man auch in jedem zweiten Bericht über vegane Ernährung. Kein Asthma, keine Neurodermitis usw. Die meisten Giftstoffe kommen immer noch über tierische Produkte in den Körper.

    Woher willst du wissen, dass es in der DDR wirklich keinen Heuschnupfen gab? Vielleicht wurde er gar nicht als Allergie erkannt bzw. statistisch nicht erfasst?

    Ich bin auf dem Land mit Tieren aufgewachsen und haben trotzdem Allergien und Asthma bekommen. Keine Ahnung warum. Meine Vermutung ist weniger die Ernährung, sondern Umweltgifte wie hormonell wirkende Inhaltsstoffe von Plastik usw.
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    Beitrag  Gorilla am Sa Sep 21, 2013 6:02 am

    xeper schrieb:
    Gorilla schrieb:Angeblich haben Leute die sich Paleo ernähren, keinen Heuschnupfen mehr.
    Na das liest man auch in jedem zweiten Bericht über vegane Ernährung. Kein Asthma, keine Neurodermitis usw.
    Da hast du recht, geholfen hat es mir aber nicht. Hier sind ja einige mit Heuschnupfen auf dem Board, per se scheint die vegane Ernährung nicht zu helfen.
    Vielleicht ist es ja wirklich das böse Weizen scratch 
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    Beitrag  Gorilla am Sa Sep 21, 2013 6:05 am

    xeper schrieb:

    Woher willst du wissen, dass es in der DDR wirklich keinen Heuschnupfen gab? Vielleicht wurde er gar nicht als Allergie erkannt bzw. statistisch nicht erfasst?

    Die Daten sind vom Robert Koch Institut. Es gab sicher Heuschnupfen, der hat sich aber ab Wende von 9% auf 18% (Westniveau) verdoppelt.
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    Beitrag  xeper am Sa Sep 21, 2013 6:28 am

    Gorilla schrieb:Die Daten sind vom Robert Koch Institut. Es gab sicher Heuschnupfen, der hat sich aber ab Wende von 9% auf 18% (Westniveau) verdoppelt.
    Vielleicht der psychische Faktor? Wenn man den Menschen mitteilt, dass es so etwas wie Heuschnupfen gibt, haben sicher einige direkt Beschwerden. Stichwort Nocebo!

    Nach manchen TV-Ausstrahlungen über neue Krankheiten, gibt es danach immer mehr Patienten mit genau diesen Beschwerden beim Arzt.

    An meinen Allergien hat die vegane Ernährung leider nichts geändert. Aber vielleicht wäre es sonst noch schlimmer?

    Auch wenn ich viel Gluten esse, merke ich keine Verschlechterung. Von daher schließe ich das zumindest bei mir aus.
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    Beitrag  Nico am Sa Sep 21, 2013 7:46 am

    Das Immunsystem ist schon interessant,es gibt viele Faktoren, die da mitspielen.

    Kaiserschnittkinder leiden(angeblich) auch häufiger an allergischem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis.
    Kinder vom Land sind deutlich selter von den genannten allergischen Symptomen betroffen.

    Es gab in der Spektrum der Wissenschaften mal eine ganze Reihe zu Allergien,werd ich mir morgen mal durchlesen....
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    Beitrag  restausverkauf am Sa Sep 21, 2013 12:17 pm

    Gorilla schrieb:
    restausverkauf schrieb:Impfpflicht wird als gängige Theorie herangezogen für diesen BRD/DDR Unterschied.

    Das ergibt jetzt aber keinen Sinn, da sich der Anteil der Heuschnupfen-Patienten in den neuen Bundesländern verdoppelt hat. Dort sind auch Erwachsene Menschen dabei, die schon lange aus der Impfphase draussen sind.
    Erwachsene kriegen in der Regel auch keine neuen Allergien aus dem nichts heraus wenn ich mich recht entsinne - müsste da aber morgen nochmal in meinen Unterlagen zu dem Thema gucken, ob ich das richtig wiedergegeben habe
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    Beitrag  Amir am Sa Sep 21, 2013 4:13 pm

    Ernährung und Autoimmunkrankheiten:

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    Beitrag  human vegetable am Sa Sep 21, 2013 6:48 pm

    "Die" Ursache für die gesteigerte Häufigkeit von Allergien, Asthma und NahrungsmittelUVs wird man nicht finden - das ist ein multifaktorielles Phänomen, besser bekannt unter dem Namen "westlicher Lebensstil".

    In den letzten Jahren gibt es jede Menge innovative Behandlungsansätze, z. B. den hier: http://www.allergieinfo.de/news/nlwurm.htm (leider nicht vegan)

    Oder den hier: http://www.nytimes.com/2013/03/10/magazine/can-a-radical-new-treatment-save-children-with-severe-allergies.html?pagewanted=all&_r=0

    In ein paar Jahren werden solche Optionen hoffentlich auch allgemein verfügbar sein.

    Übrigens hatte ich dieses Jahr 95% Symptomfreiheit von Heuschnupfen - mein bestes Jahr bis jetzt. Zwei mögliche Ursachen:
    1) Mein zweites Jahr auf oraler Hyposensibilisierung (schweineteuer, aber KK zahlt)
    2) Habe 3x täglich Spirulinatabs geschluckt (Wirksamkeitsbelege siehe z. B. wikipedia)

    Mein Wunschdenken ist, dass 2) für die Besserung verantwortlich ist, denn letztes Jahr (nur Hyposensibilisierung) war zwar schon besser als davor, aber lange nicht so gut wie dieses Jahr. Habe die Hyposensibilisierung deswegen vor ein paar Monaten ausgesetzt (bis jetzt keine Verschlechterung, und jetzt ist meine Allergiezeit vorbei). Die Therapie ist derartig unverschämt teuer, dass ich wg. der Kostenübernahme ein schlechtes Gewissen gegenüber der Allgemeinheit habe. Spirulina dagegen ist im Vergleich spottbillig, das zahle ich gerne selbst. Mal sehen, wie es nächstes Jahr läuft...
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    Beitrag  Gorilla am Sa Sep 21, 2013 8:08 pm

    Ich wollte Spirulina dieses Jahr auch testen, aber dann sah ich das



    ...und habe es gelassen.
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    Beitrag  human vegetable am Sa Sep 21, 2013 8:19 pm

    Dr. Greger hat noch einige mehr clips über die Gefahren von Spirulinakonsum.

    Andere Quellen sind da weniger kritisch:
    Quick Summary:

    Spirulina is a non-toxic blue-green algae that is a source of phycocyanobilin (via C-Phycocyanin), a potent antioxidative bile acid mimetic that has preliminary evidence for being remarkably potent at protecting the brain and reducing liver fat.
    Link: http://examine.com/supplements/Spirulina/

    Natürlich hat jede Substanz potentielle Nebenwirkungen. Die Frage ist, wie schwerwiegend und wie wahrscheinlich diese sind, und wie sich dieses Risiko im Verhältnis mit den potentiellen Vorteilen darstellt. Auch andere Allergietherapien (Antihistaminika, Hyposensibilisierung) haben potentielle Nebenwirkungen, in letzterem Falle sogar lebensgefährliche (anaphylaktischer Schock).

    Nach Abwägen beider Seiten habe ich mich dazu entschieden, mir zertifiziertes bio-Spirulina anzuschaffen (was die Kontaminationswahrscheinlichkeit hoffentlich verringert), und habe es nicht bereut.
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    Beitrag  Nico am So Sep 22, 2013 12:13 am

    human vegetable schrieb:

    Nach Abwägen beider Seiten habe ich mich dazu entschieden, mir zertifiziertes bio-Spirulina anzuschaffen (was die Kontaminationswahrscheinlichkeit hoffentlich verringert), und habe es nicht bereut.
    Quelle? Smile
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    Beitrag  illith am Mo Sep 23, 2013 3:04 pm

    Nico schrieb:Kaiserschnittkinder leiden(angeblich) auch häufiger an allergischem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis.
    echt jetzt? das hab ich ja noch nie gehört. (klingt für mich auch etwas nach eso-myth, so aussm bauch raus^^)
    wie wird denn das begründet?
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    Beitrag  Nico am Mo Sep 23, 2013 9:29 pm

    illith schrieb:
    Nico schrieb:Kaiserschnittkinder leiden(angeblich) auch häufiger an allergischem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis.
    echt jetzt? das hab ich ja noch nie gehört. (klingt für mich auch etwas nach eso-myth, so aussm bauch raus^^)
    wie wird denn das begründet?
    Spektrum schrieb:[...] So führt die dramatische Zunahme an Kaiserschnittgeburten in den letzten Jahrzehnten dazu,dass wichtige bakterielle Kommensalen nicht mehr bei der Passage des Geburtskanal weitergegeben werden- etwa Laktobakterien aus der müttlichen Vagina ,die dem Säugling helfen,Mutter milch zu verdauen.
    [...] Die betroffenen Babys werden dann eher zufällig besiedelt,etwa von Mikroben in der Luft oder aus dem Kreissaal. Entsprechend wiesen die Kinder eine abweichende Mikroflora auf,oft sogar noch Jahre später.
    Aus "Spektrum der Wissenschaften" vom November 2012.

    Der Artikel gehört zu einer ganzen Reihe an Artikeln über Allergien.

    Die direkte Verbindung von Kaiserschnitt und Asthma hab ich nicht im Artikel gefunden, aber ein kurzer Blick in Google&Wikipedia zeigt,dass die Verbindung tatsächlich existiert.
    Übrigens: Einzelkinder leiden auch häufiger an allergischem Asthma.

    Fml, kann ich bitte nochmal geboren werden? Nope!
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    Beitrag  restausverkauf am Mo Sep 23, 2013 9:44 pm

    Wobei die Laktobazillen etcpp ja vor allem über die Muttermilch in den kindlichen Darm kommen - ich würde fast vermuten , dass der Stilleinfluss größer ist als der Sectioeinfluss.
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    Beitrag  xeper am Fr Okt 04, 2013 11:32 pm

    Gorilla schrieb:Ich wollte Spirulina dieses Jahr auch testen, aber dann sah ich das



    ...und habe es gelassen.
    Das Video sagt so doch gar nichts aus. Welche Proben wurden untersucht? Wie und wo wurde das Zeug hergestellt? Bei Bio-Algen, die unter kontrollierten Bedingungen in Becken gezüchtet werden, kann ich mir nicht vorstellen, wie da Gifte hineingelangen sollen. Allerdings gibt es Algen, die selbst giftige Stoffe (Microcystine) entwickeln. Soweit ich weiß, ist das bei Spirulina aber nicht der Fall.  

    Ich habe gerade das hier gefunden:

    "However, consumers can safely use products made only from Spirulina blue-green algae as these were found to be free of microcystins."

    http://web.archive.org/web/20051024002314/http://www.hc-sc.gc.ca/ewh-semt/water-eau/drink-potab/cyanobacteria-cyanobacteries_e.html
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    Beitrag  xeper am Sa Okt 05, 2013 5:16 am

    Anscheinend sind bei diesem Test in Chlorella und Spirulina auch keine Microcystine nachgewiesen wurden:

    "In allen 29 Proben aus Spirulina und Chlorella wurden keine Microcystine festgestellt, während in allen untersuchten AFA Produkten MC in unterschiedlichen Mengen nachgewiesen wurden."

    http://www.lgl.bayern.de/gesundheit/arbeitsplatz_umwelt/projekte_a_z/doc/poster_algen_dgpt2008.pdf

    Ich habe diesen Pack Chlorella hier. Da steht drauf, dass die Algen in Becken mit Frischwasser gezüchtet werden. Damit müsste man auf der sicheren Seite sein. Wer andere Infos hat, bitte hier damit.

    http://www.veganic.de/Vitamine-SuperFood-Co/SuperFood/Naturya-BIO-Chlorella-Pulver-200g::70749.html
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    Beitrag  human vegetable am Mo Okt 14, 2013 8:16 am

    Habe zum Thema Entstehung von Allergien gerade das hier gefunden: http://gettingstronger.org/2013/03/what-causes-allergies-and-autoimmune-disease/

    Zitat:
    To summarize:  The rise of allergy and autoimmune disease is not an evolutionary accident or  malfunction.  These disorders aren’t the consequence of novel substances in our environment.  Rather, they are the result of an unprecedented disappearance of an important part of our immune system — the friendly organisms with which we’ve co-evolved, and to which we had outsourced the regulation or our inflammatory immune response.  While we might not depend on any single organism, never before in our evolutionary history have our bodies and our daily environment become so devoid of these helpers.  The result is that we are increasingly victims of an overactive and unmodulated inflammatory response that often shows up as friendly fire against our own tissues.
    Der Autor scheint zwar ein Paleo-Jünger, aber immerhin empfiehlt er als Therapie eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Blatt- und Kohlgemüse (anstatt Gehirn und Eingeweide, was die Paleos ja sonst immer als Wundermittel preisen). Da kann er ja nicht gänzlich schlecht sein Wink 

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