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    Phosphor is the key?

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    richie
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    Re: Phosphor is the key?

    Beitrag  richie am Di Sep 29, 2015 5:28 am

    Gorilla schrieb:Tja, schwierig da sauteuer.
    Aber was ist mit einem guten Physiotherapeuten? Gehe doch zu einem Arzt der auch Akupunktur anbietet, von beiden Seiten angehen, der kann dir auch ein Rezept ausstellen. Schwierig wird es sein einen guten Physiotherapeuten zu finden.

    Akupunktur, Magnetresonanz, Strom, Wärme, manuelle Therapie, Osteopathie alles schon gehabt.

    Ich war wirklich bei verschiedenen renommierten erstklassigen Phsyiotherpeuten!

    Die haben gesehen was mit mir los ist, kannten mich zum Teil auch vorher, und mich immer gefragt was die Neurologen, Spezialisten, Uniklinik, etc. sagen, da sie Vergleichbares noch nie gesehen haben und anscheinend nach vielen Versuchen selbst nicht an physiotherapeutische Erfolge mehr glauben...

    In 14 Tagen gehe ich zu einer neuen Physio aber meine Hoffnungen sind ehrlich gesagt begrenzt auch wenn ich meine ganzen Vorbefunde hinfaxen sollte.

    Es stehen noch einige Laborwerte aus, die ich in den nächsten Tagen posten werde.
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    Re: Phosphor is the key?

    Beitrag  Gorilla am Di Sep 29, 2015 5:41 am

    Hat dir mal einer deine Blockaden aufgelöst oder Verkürzungen bearbeitet? Danach gezielt die Hals und Nackenmuskel zur Stütze aufgebaut? Dann bin ich mit meinem Latein auch am Ende....

    richie
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    Re: Phosphor is the key?

    Beitrag  richie am Di Sep 29, 2015 7:51 am

    Gorilla schrieb:Hat dir mal einer deine Blockaden aufgelöst oder Verkürzungen bearbeitet? Danach gezielt die Hals und Nackenmuskel zur Stütze aufgebaut? Dann bin ich mit meinem Latein auch am Ende....

    Danke für deine Hinweise und Tipps! Ich bin über jeden weiterführenden Gedanken dankbar und offen für Ideen, du denkst weiter als viele Ärzte.

    Blockaden wurden gut und zeitnah mit Osteopathie und man. Therapie beseitigt.

    Hals und Nackenmuskeln wie alle anderen Muskeln atroph.

    Aufbau ist daher nicht effektiv möglich.

    Die muskulären Dysbalancen durch die Hemiparese sorgen immer wieder für neue Fehlstellungen und Verspannungen, die letztlich wieder die HWS beeinflussen. Ein Teufelskreis.

    An welcher Stelle gelingt da der Ausbruch?
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    Re: Phosphor is the key?

    Beitrag  Gorilla am Di Sep 29, 2015 9:31 am

    Meiner Meinung beginnt der Ausstieg mit extremer Achtsamkeit. Zu jeder Zeit muss die Hws korrekt vehalten werden, jedes Vorbeugen belastete die Hws, die Muskeln machen zu, drücken auf Gefässe und Nerven. Am Schlimmsten ist Sitzen vorm Computer. Schulter fallen lassen, Füsse, Knie, Arme. Nacken muss entlastet werden, am besten Autogenes Training. Muskelrelaxen. Suggestionen schaden auch nicht die Muskeln zu entspannen. Fahr dir alle Videos von dem US Arzt rein.

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    Re: Phosphor is the key?

    Beitrag  Gorilla am Di Sep 29, 2015 9:32 am

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    Re: Phosphor is the key?

    Beitrag  Gorilla am Di Sep 29, 2015 5:30 pm

    "Blockaden wurden gut und zeitnah mit Osteopathie und man. Therapie beseitigt."

    Ich glaube nicht dran, dass Blockaden mit man. Therapie wirklich gelöst werden. Eher mit Massagen. Was hat der Osteopath so gemacht, doch sicher keine med. Massage?
    Bin da echt Skeptisch, was die beiden Methoden angeht.
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    Re: Phosphor is the key?

    Beitrag  Gorilla am Mi Sep 30, 2015 7:22 pm

    Irgendwie fehlen noch wichtige Informationen:

    - Arbeitest du am Bikdschirm? Stunden? Wie ist deine Haltung?

    - Geht überhaupt kein Sport. Selbst Training mit dem Deuserband light?

    - Gehen keine Körperübungen um die Halsmuskeln zu kräftigen.

    Deine Muskeln am Nacken/Hals und das ständige Positionshalten sorgen dafür, dass alles Wirbel da sind wo sie sein sollen. Mit Entspannung (immer und dauerhaft nicht nur paar Anwendungen) löst du die Blockaden die auf Nerven und Adern drücken und auch die eingeschränkten Kognitiven Leistungen erklären. Jedes Wirbelgleiten löst eine neue Blockade aus, Ausstieg aus dem Kreislauf = Muskeln um die HWS zu stützen.
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    Re: Phosphor is the key?

    Beitrag  Gorilla am Sa Okt 03, 2015 7:51 pm

    Mehr als Hilfe kann ich nicht anbieten, habe auch noch weitere Ideen, aber wenn du hier nicht Antwortest scheint es so schlimm nicht zu sein. Schönen Sonntag.

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    Re: Phosphor is the key?

    Beitrag  richie am Mo Okt 05, 2015 11:51 pm

    Gorilla schrieb:Irgendwie fehlen noch wichtige Informationen:

    - Arbeitest du am Bikdschirm? Stunden? Wie ist deine Haltung?

    - Geht überhaupt kein Sport. Selbst Training mit dem Deuserband light?

    - Gehen keine Körperübungen um die Halsmuskeln zu kräftigen.

    Deine Muskeln am Nacken/Hals und das ständige Positionshalten sorgen dafür, dass alles Wirbel da sind wo sie sein sollen. Mit Entspannung (immer und dauerhaft nicht nur paar Anwendungen) löst du die Blockaden die auf Nerven und Adern drücken und auch die eingeschränkten Kognitiven Leistungen erklären. Jedes Wirbelgleiten löst eine neue Blockade aus, Ausstieg aus dem Kreislauf = Muskeln um die HWS zu stützen.

    Danke!

    Sorry, war mal ein paar Tage off.

    Ja, Bildschirmarbeit. Es gibt Tage mit bis zu 8 Std. Haltung ist (nun) nach allen Standards der Ergonomie optimiert.

    Nein, Sport würde ich das nicht nennen. Ich kann mich noch mit Mühe und Anstrengung bewegen. Anaerobe Beanspruchung führt zu beschleunigtem Abbau. (Weis jetzt auch warum, siehe unten)

    Nein, ich kann tun und lassen was ich will, der Muskelabbau läuft am ganzen Körper weiter, kann das nicht lokal bremsen oder aktiv gegensteuern. Hab viele vergebliche Versuche unternommen.


    (Im Übrigen ist fMRT der HWS nicht so teuer wie ich angenommen hatte, gibt auch kurzfristig Termine. Nur am Überweiser, der gezielt Untersuchung festlegt und beauftragt bzw. die Ergebnisse dann therapiebezogen interpretiert, fehlt es...)

    Update

    Weitere Laborbefunde da!

    Cystathionin (bezogen auf Kreatininmenge i. U.) extrem erhöht!!!

    Das bedeutet akuter Vit B6 Mangel.

    Auszug der Symptome:

    "Gestörter Aminosäurestoffwechsel, Muskelabbau, Muskelzucken, Krampfzustände in unregelmäßigen Intervallen, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, Immunschwäche, ..."      

    Volltreffer!

    Wie beim VitD, Calcium und Phosphor liegt es nicht an der Zuführung über die Nahrung: (Allein durch die tägliche Menge an Haferflocken und den B6-Anteil in jeder Veg1 Tablette, führe ich genug Vit B6 zu.)

    Wieso können meine Zellen das nicht mehr aufnehmen und wieso reagiert der Körper sogar schon negativ auf eine gesteigerte Zufuhr per Nahrungsergänzung???

    LG
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    Re: Phosphor is the key?

    Beitrag  lauritz619 am Sa Okt 10, 2015 11:13 pm

    Meine konkrete Vermutung wäre jetzt eine gestörte Barrierefunktion der Darmschleimhaut. Darauf komme ich weil du, morgens in deinem Ernährungsplan Kokosmilch hast. Oftmals sind da viele Emulgatoren drin. Ich habe zufällig vor einiger Zeit einen Nature-Podcast gehört, wo ein Forscher seine Forschungsergebnisse zu Emulgatoren vorgestellt hat.

    Emulgatoren holen eben nicht nur das Fett vom Teller (Spüli) sondern im Körper auch das Fett von der Darmschleimhaut.

    Ich meide nun seit einigen Monaten jegliche Emulgatoren (auch Sojalecithin) und es hat bei mir einen spürbaren Unterschied in der Befindlichkeit gemacht. (Ich hatte mal Morbus Crohn, was mit einer veganen Ernährung schon sehr viel besser geworden war, aber ab und zu hatte ich noch ein leichtes Ziehen im Bauch. Seitdem aber nur noch wenn ich mal wieder seltsame Industrie-Soßen verwendet habe.)

    Schaue auch mal, ob bei deinen Supplementen irgendwo Maltodextrin (modifizierte Stärke!) drin ist. Laut Dr. Greger stört das nämlich auch die Barriere-Funktion des Darms. Der entscheidende Punkt war für mich aber zu erfahren, dass Maltodextrin meistens als modifizierte Stärke auf den Nahrungsmitteln steht.

    Um die Barrierefunktion des Darms zu stärken und damit auch Aufnahmefähigkeit für Mineralien zu steigern kannst du vielleicht versuchen mal L-Glutamin zu supplementieren.

    Hast du mal versucht einige Tage nur noch Smoothies zu dir zu nehmen? Der Körper kann so alles mögliche deutlich besser verwerten.

    Auch wenn es mittlerweile ja schon fast zum Trend geworden ist kein Gluten zu essen, ist es doch einen Versuch wert mal alle diese Getreidesorten für einige Zeit zu meiden. Ich persönlich vertrage sie definitiv nicht gut. Selbstgemachtes Sauerteigbrot hingegen schon.
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    Re: Phosphor is the key?

    Beitrag  Gorilla am Sa Okt 10, 2015 11:45 pm

    Man kann wirklich alle Register ziehen, deine Ernährung sieht auf dem Papier gut aus, aber Kokos ist laut diverser Studien zweifelhaft, auch kann Soja und Hülsenfrüchte Probleme machen, Unwort Antinährstoffe. So eine Kempner Rice Diet mit Obst, Gemüse oder Smoothies und Supps kann nicht schaden, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht.

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    Re: Phosphor is the key?

    Beitrag  richie am Mo Okt 12, 2015 3:21 am

    @Lauritz

    Danke für deinen Hinweis!

    Prima das du dich selbst vom m. crohn geheilt hast!

    Ja, ich habe die Kokosmilch schon mal über kürzere Zeiträume weg gelassen. Angesichts der Mangelsituation im Körper mittlerweile wird die Symptomatik bestimmt nicht über Nacht verschwinden.

    @Gorilla, Lauritz, all

    Ihr denkt auch um die Ecke und das finde ich großartig. Eure Hinweise sind jetzt schon wertvoller als die der vielen konsultierten Ärzte. Ganz stark!  

    Glaube nicht, dass meine Erkrankung ein Zufall ist.

    Würde mich freuen, wenn wir hier genau ansetzen!

    Idee:

    Lasst es uns probieren!

    Ernährungsplan

    Unterstützt ihr mich bei der Erstellung?


    Plan wo alles abgedeckt ist: easy, ausgewogen, darmfreundlich

    Ich sehe dann was sich Woche für Woche verändert.

    Und könnte in einer späteren Stufe nochmal versuchen dann gezielt die Substanzen an denen es mangelt zu supplementieren.

    Danke im Vorab!

    Parallel kümmere ich mich um meine HWS. Bin morgen bei Physiotherapie. Und mein upright fMRT habe ich auch demnächst. Ich lasse da keine Luft ran.
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    Re: Phosphor is the key?

    Beitrag  Gorilla am Mo Okt 12, 2015 5:16 am

    Wie wäre es gleich mit der Hardcore Rice Diet und Supps, vor allem B12.
    Habe dazu ein Thread im selben Unterforum. Kempner hat Leute mit schwerer Erkrankung, die damals zum Sterben nach Hause geschickt wurden, geheilt. 2 Monate ist wohl die Adaptionsphase. Ich schreibe gerade an einer Mcdougall Übersetzung in deutsch.

    Kurzform: 2500 kcal, bis 350g Trockenreis, Obst und Zucker dazu, soviel man will.Supps Vitamin A, B, D.
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    Re: Phosphor is the key?

    Beitrag  LeftoverCrack am Mo Okt 12, 2015 8:08 am

    Gorilla schrieb:Kempner hat Leute mit schwerer Erkrankung, die damals zum Sterben nach Hause geschickt wurden, geheilt.

    Ich habe im Internet auch schon von "Heilern" gelesen, die Lungenkrebs im Endstadium mit Rohkosternährung geheilt haben.

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    Re: Phosphor is the key?

    Beitrag  richie am Mo Okt 12, 2015 8:15 am

    Gorilla schrieb:Wie wäre es gleich mit der Hardcore Rice Diet und Supps, vor allem B12.
    Habe dazu ein Thread im selben Unterforum. Kempner hat Leute mit schwerer Erkrankung, die damals zum Sterben nach Hause geschickt wurden, geheilt. 2 Monate ist wohl die Adaptionsphase. Ich schreibe gerade an einer Mcdougall Übersetzung in deutsch.

    Kurzform: 2500 kcal, bis 350g Trockenreis, Obst und Zucker dazu, soviel man will.Supps Vitamin A, B, D.

    Von einem Extrem ins Nächste?  

    Radikaler Verzicht auf Fette? Auch auf Omega3 was mir bis jetzt geholfen hat?  Dafür künstliche Supplemente?

    Ich habe da Respekt:

    Als Gesunder kann man viel Schreiben und Ausprobieren. Wenn ich die Mängel mit so einer krassen Diätform verschlimmere, was dann?
    Dann hab ich und meine Familie ein noch größeres Problem als jetzt. Bisher lief alles irreversibel abwärts.
    Nicht falsch verstehen, bin für Tipps und Empfehlungen dankbar.

    Kann ich auch weniger radikal die Darmresorbtionsfähigkeit wiederherstellen?
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    Re: Phosphor is the key?

    Beitrag  Gorilla am Mo Okt 12, 2015 10:05 pm

    Vielleicht kannst du eine sanfte Form wählen und eher in Fuhrman 20% Fett, viel Obst und Gemüse oder McDougall 10% Fett gehen. Omega 3 sollte auf jeden Fall drin sein, auch genug Salz. Aber gerade die Problematischen Lebensmittel wie gesättigtes Fett Kokos oder Omega6 oder Gluten bzw. Soja oder Hülsenfrüchte. Reis ist wohl wirklich sehr leicht verdaulich, oder Kartoffeln.
    Ich denke, dass eine Lowfat sehr gesund ist, wenn 1EL Leinöl dabei ist. Warum solltest du gesundheitliche Probleme bekommen?
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    Re: Phosphor is the key?

    Beitrag  lauritz619 am Di Okt 13, 2015 3:54 am

    Die rice-diet halte ich auch für eine gute Idee. Allerdings würde ich doch stark zu Vollkornreis raten. Da bekommst du einiges mehr an Vitaminen. Und zwar nicht nur die, die auf dem Papier stehen, sondern auch weil deine Darmflora mehr Ballaststoffe/unverdaute Kohlenhydrate bekommt um davon zu leben und nützliche Stoffe und Vitamine herzustellen. Außerdem ist der Insulin-Ausstoß von weißem Reis wirklich nicht optimal.

    Den Ansatz würde ich noch mit Alternate-Day-Fasting kombinieren. Es ist erstaunlich, was der Körper auf Dauer bei so einem Ernährungsmuster alles kurieren kann.

    Falls das zu viel Entbehrung für dich bedeutet, probiere Folgendes:
    Tag 1: Frühstück, Mittagessen, kein Abendessen
    Tag 2: Kein Frückstück, Mittagessen, Abendessen
    Repeat...

    So bekommst du auch in etwa 24h Fastenphasen im Wechsel mit 24h Essensphasen ohne dabei komplette Tage nichts oder nur sehr wenig zu essen.

    Ansonsten wäre mein Tipp noch, statt Fruchtsäfte Grüne Smoothies einzubauen. Mit simplen Zutaten wie Spinat, Salat, Bananen, Äpfeln...

    Dein Körper schafft das! Daumen hoch!



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    Re: Phosphor is the key?

    Beitrag  richie am Di Okt 13, 2015 9:27 pm

    Update

    Physiotherapie hat sich viel Zeit genommen, alles gecheckt und Blockade Kopfgelenk (1. Halswirbel) gelöst, wobei das nichts Gravierendes war und bei jedem anderen auch auftreten kann. Gute Kräftigungsübung für kleine Muskeln in der Region gezeigt und angeordnet, die ich gestern vor Ort und zu Hause durchgeführt habe.

    Ergebnis:

    Heute nicht mal 24h später, steifer Hals, Blockaden, Schmerzen, Krämpfe.

    Hätte ich mir gleich denken können. Wieso sollten sich ausgerechnet die Muskeln im HWS Bereich anders Verhalten als der Rest der Skelettmuskulatur. Meine Muskeln bauen seit Monaten fortschreitend ab und quittieren Beanspruchung mit Krampfen, Zucken, Schrumpfen.

    FAZIT: Ich muss primär die Mängel in den Griff bekommen, damit der Stoffwechsel der Zellen wieder funktioniert!

    Nur wenn das wieder funktioniert, habe ich überhaupt die Chance, auf aktive Physiotherapie, also gezielt Muskelgruppen zu kräftigen, Wirbelsäule zu stabilisieren und Gelenke zu entlasten.


    Zuletzt von richie am Di Okt 13, 2015 9:55 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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    Re: Phosphor is the key?

    Beitrag  richie am Di Okt 13, 2015 9:53 pm

    Ich möchte eure Theorie aufgreifen (diätbedingte Darminsuffizienz als Grund für Mangelerscheinungen an Phosphor , D und B-Vitaminen) und aktiv an der Verbesserung der Substanzaufnahme im Darm arbeiten.

    Könnt ihr eure Vorschläge mit der Reis-Diät bitte konkretisieren!

    Im Diät-Unterforum ist mein Thread "From hero to zero...", darin habe ich im 4. Posting von oben meinen Ernährungsplan abgebildet.

    Ihr würdet mir einen großen Gefallen tun, wenn ihr diesen per copy and paste übernehmt und entsprechend allen Aspekten der Darmflora-Optimierten Ernährung bzw. mit eurem Wissen über diese Rice-Diät verändert und repostet.

    Auf die Details kommt es an wenn es erfolgreich sein soll.

    Danke im Vorab!

    (Ersetze jetzt seit 3 Tagen meinen Morgentlichen-Powersmoothie durch ne Schüssel Vollkornhirse mit einer Banane. Wirkung: Bin müder und anstriebsloser als sonst.)

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